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Rap-Poet: Gil Scott-Heron im Alter von 62 Jahren gestorben

Der US-Musiker und "Godfather of Rap" Gil Scott-Heron ist im Alter von 62 Jahren in New York gestorben. Scott-heron hatte die Musikszene über Jahrzehnte mit seinen Dichtungen beeinflusst. Als Poet mit Sprechgesang wurde er berühmt und gilt seither als einer der Väter des Rap.

Im Alter von 62 Jahren ist der US-Musiker Gil Scott-Heron gestorben, der oft auch als "Godfather of Rap" bezeichnet wurde. Der unter anderem mit seinem Song "The Revolution Will Not Be Televised" zu Ruhm gelangte Künstler sei in einem New Yorker Krankenhaus gestorben, teilte am Samstag seine Plattenfirma XL Recordings mit. Scott-Heron hatte die Musikszene über Jahrzehnte mit seinen Dichtungen und seinem Musikstil beeinflusst. Mit seinen frühen Versuchen eines Sprechgesangs gilt er als einer der Väter des Rap.

Scott-Heron wuchs im noch von der Rassentrennung geprägten Tennessee auf, zog als Jugendlicher aber zu seiner Mutter nach New York. Dort wurde er von den Beatpoeten der sechziger Jahre beeinflusst und verfasste bald selbst Gedichte. Die meisten richteten sich an die Schwarzen in Amerika und riefen zur Revolution auf. Scott-Heron verstand darin aber nicht Kampf und Umsturz, sondern einen Wandel im Denken, hin zu mehr Bewusstsein, auch und gerade schwarzem Bewusstsein.

So wollte er auch sein wichtigstes Werk verstanden wissen, "The Revolution Will Not Be Televised". In dem vor vier Jahrzehnten veröffentlichten Gedicht kritisierte er die aus seiner Sicht weiße Dominanz der damaligen Medienwelt in den USA und rief die Schwarzen auf, das nicht zu akzeptieren. Dabei parodierte er damals bekannte Werbesprüche und wandelte sie in Revolutionsaufrufe um. "Die Revolution wird nicht im Fernsehen gesendet", heißt es im Refrain, "die Revolution wird live sein".

Der Titel "The Revolution Will Not Be Televised" wurde dutzendfach kopiert und persifliert und ist in den USA längst zum geflügelten Wort geworden. Scott-Heron hat das Gedicht auch selbst vertont. Dabei nutzte er wie sonst auch einen typischen Sprechgesang. Scott-Heron gilt dadurch als Wegbereiter für Rap und Hip-Hop. Zuletzt hatte er im Februar vergangenen Jahres das Album "I'm New Here" veröffentlicht, dass sich, gemessen an anderen künstlerisch-poetischen Platten, sehr gut verkaufte.

DPA/AFP / DPA
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.