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Schockierendes Geständnis Madonna wurde als junge Frau vergewaltigt


In einem Artikel für das Magazin "Harper's Bazaar" spricht Popikone Madonna offen über ihre Karriere, Religion, Familie und die dunklen, ersten Tage in New York.
Von Frank Siering, Los Angeles

Eins kann man nicht verleugnen, Madonna zählt zu den wohl größten Popstars der Gegenwart. Ein Leben im Überfluss. Ruhm, Reichtum, Glanz und Glamour am Fließband. Doch der Weg auf den Popolymp war ganz offensichtlich nicht immer nur nur in Rosen gebettet. In einem Artikel für die US-Ausgabe von "Harper's Bazaar" enthüllt die mittlerweile 55 Jahre alte Queen of Pop, dass sie als junge Frau in New York mit einem vorgehaltenen Messer auf einem Dach vergewaltigt worden war.

Im ersten Jahr, so schreibt Madonna in dem Artikel, habe New York sie "keineswegs mit offenen Armen empfangen". Die Sängerin fährt fort: "Im ersten Jahr wurde ich mit gezogener Waffe überfallen. Auf einem Dach, auf das ich mit einem Messer in meinem Rücken gedrängt wurde, wurde ich vergewaltigt", so Madonna.

Drei Mal ausgeraubt

Dieses für jede Frau traumatische Erlebnis hat Madonna dennoch nicht davon abgebracht, "weiter in New York an meiner Karriere zu arbeiten". Dreimal wurde in ihre Wohnung eingebrochen. "Ich weiß nicht warum. Ich hatte nichts an Wert, nachdem sie beim ersten Mal das Radio mitgehen ließen", fragt sie sich. Um sich überhaupt finanziell über Wasser halten zu können, heuerte sie als Aktmodell für den Kunstunterricht an Unis an.

Trotz aller Widerstände setzte sich Madonna bekanntlich als Popsängerin durch. Ihr kometenhafter Aufstieg brachte neben dem Ruhm eine turbulente Ehe mit Schauspieler Sean Penn bis 1989 und 2000 eine weitere mit Regisseur Guy Ritchie, für den sie nach England ging. Nach der Trennung folgte eine erneute Rückkehr nach New York.

Eine Kriegerin in New York

Diesmal kam sie als Megastar zurück. Und wollte Gutes tun. Die Kaballah-Studentin Madonna baute Mädchenschulen in islamischen Ländern auf und fing an, den Koran zu studieren. Sie schreibt in "Harper’s Bazaar": "Ich denke es ist wichtig, alle heiligen Bücher zu studieren."

New York City hat für sie trotz des Vergewaltigungs-Traumas bis heute eine "ganz besondere Bedeutung". Im Big Apple habe sie sich immer wie "eine Kriegerin gefühlt, die sich durch die Mengen kämpfen musste, um zu überleben. Ich fühlte mich lebendig", so die 55-jährige vierfache Mutter. Und rückblickend auf ihr Leben bereue sie "nicht einen Moment ihres Kampfes".


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