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Shitstorm auf Facebook Til Schweiger erzürnt Fans mit Quallen-Video


Was wohl ein lustiger Urlaubs-Post sein sollte, ging reichlich nach hinten los. Til Schweiger hat auf Facebook ein Video hochgeladen, in dem zwei Feuerquallen zermatscht werden. Der Shitstorm tobt.
Die Szene ist reichlich absurd: Eine Qualle, gestopft in einen Getränkehalter auf einem Motorboot, und ein Mann, der sie mit einer Plastikflasche von oben zerquetscht. "Don't fuck with Til Schweiger, bitch!" ruft eine Stimme aus dem Off, die sich schwer nach Til Schweiger anhört.

Das Video befindet sich seit zwei Tagen auf der Facebook-Seite des deutschen Schauspielers - der Titel: "das tragische ende zweier balearischen feuerquallen....". Seither tobt ein wahrer Shitstorm in den Kommentaren. Dem Schauspieler wird Tierquälerei vorgeworfen. "Til, dir habe ich echt mehr Kopf und Herz zugetraut. Dislike!", heißt es da beispielsweise, oder "Deine scheiß Filme kannst du dir sonst wohin stecken. Tierquäler unterstütze ich nicht!". Andere wünschen ihm gleich eine Rache der Natur an den Hals: "Hoffe er macht Bekanntschaft mit der Irukandji-Qualle!" (eine giftige, australische Würfelqualle).

Der 50-jährige Schweiger hat inzwischen versucht, die Situation ein wenig zu entschärfen. Erst versuchte er es auf die humorvolle Variante und schrieb: "ey leude...ich war das nicht!!!! das war irgendeiner der meine stimme nachgemacht hat!". Dazu lud er allerdings ein neues Video hoch, auf dem ein paar Männer zu sehen sind, die sich kaputtlachen, während sie versuchen, die Überreste der Qualle mit Löffel und Wasser aus dem Getränkehalter zu entfernen. Wieder ist Schweiger selbst nicht zu sehen, aber sein Lachen hört man dennoch im Hintergrund.

Dann postet er noch einen Auszug aus Wikipedia über Nesseltiere und einen N24-Artikel von 2008 über die Bekämpfung einer Feuerquallenplage im Mittelmeer - mit dem Zusatz "und jetzt lest mal des hier...die bösen Franzosen sind Massenmörder...!!!!!". Ober er die Gemüter damit beruhigen kann? Die Kommentare gehen weiterhin im Minutentakt ein.

Katharina Gipp

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