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Tod von Amy Winehouse Familie gibt Alkoholentzug die Schuld


Amy Winehouse ist beerdigt, doch die Spekulationen über die Ursache ihres Todes gehen weiter. Die Familie der Sängerin glaubt, dass ein zu abrupter Entzug Schuld an Winehouse' Tod sein könnte.

Die Familie von Amy Winehouse sieht in einem angeblichen abrupten Alkoholentzug der Sängerin den Grund für ihren plötzlichen Tod. Wie die "Sun" am Donnerstag berichtet, habe die schwer alkoholkranke Musikerin den Rat ihres Arztes ignoriert, ihren Alkoholkonsum langsam zu zurückzuschrauben, und stattdessen von einem Tag auf den anderen damit aufgehört. Dies habe ihr Körper jedoch nicht verkraften können. "Die Abstinenz hat ihren Körper so geschockt, dass die Familie davon ausgeht, dass das der Grund für ihren Tod ist", wird ein Freund der Familie zitiert.

Entgegen aller Gerüchte, hatte Mitch Winehouse, der Vater der 27-Jährigen, in den letzten Tagen immer wieder, betont, dass Amy den Alkohol aufgegeben habe. In seiner Grabrede sagte er, seine Tochter habe in den vergangenen drei Wochen, in denen sie keinen Alkohol mehr angerührt habe, die "glücklichste Zeit ihres Lebens" gehabt. Die Sängerin habe laut "Sun"-Quelle ihrem Vater gegenüber erklärt, dass sie keinen stückweisen Entzug durchstehen könne. "Für sie galt: alles oder nichts. Und sie hat das Trinken komplett aufgegeben", so der Insider gegenüber der Zeitung.

Die "Sun" ließ den Verdacht der Familie von einer Ärztin untersuchen, die der Zeitung regelmäßig für medizinische Fragen zur Verfügung steht. Dr. Carol Cooper bestätigte, dass starke Trinker bei einem kalten Entzug tatsächlich "ins Koma fallen oder gefährliche Krampfanfälle bekommen" könnten. Ob genau das auch Winehaus passiert ist, bleibt freilich reine Spekulation. Klarheit über den Tod der Sängerin werden erst die Ergebnisse der Autopsie bringen. Und die dürften noch mehrere Wochen auf sich warten lassen.

vim/Bang

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