Verhandlungspause Jackson-Prozess bis nach Ostern vertagt


Nach einer ausführlichen Beschäftigung mit Fingerabdrücken auf Sex-Magazinen aus der Villa von Michael Jackson ist der Prozess gegen den Popstar bis nach Ostern vertagt worden. Die Staatsanwälte zeigten den Geschworenen am Freitag Zeitschriften mit den Fotos nackter Frauen, die sowohl von Jackson selbst als auch von dem Jungen berührt wurden, der dem Popstar sexuellen Missbrauch vorgeworfen hat.

Die Verteidigung machte geltend, dass beide die Zeitschriften nie gemeinsam angeschaut hätten. Der Hauptzeuge der Anklage und sein Bruder hätten ohne Erlaubnis von Jackson in dessen persönlichen Dingen herumgewühlt.

Nachdem die Fotos aus den Magazinen mit einem Projektor auf einer Leinwand gezeigt worden waren, beendete der Vorsitzende Richter Rodney Melville die Verhandlungen 15 Minuten eher als geplant mit der scherzhaften Bemerkung "Mehr kann ich nicht ertragen." Jackson wurde beim Verlassen des Gerichtssaals im kalifornischen Santa Maria gefragt, wie er das Wochenende verbringen wolle. Er werde einfach mit seinen Kindern ausspannen, antwortete der Angeklagte. Der 46-jährige Popstar wird beschuldigt, den 13-jährigen Jungen im Februar oder März 2003 auf seinem Anwesen Neverland missbraucht zu haben.

AP AP

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