Zeichentrick Dieter Bohlen im Werner-Stil auf der Leinwand


Bohlens Biografie "Nichts als die Wahrheit" kommt nächstes Jahr als Zeichentrick in die Kinos - "Werner-mäßig", freut sich der Star.

Dieter Bohlen wird demnächst als Comic-Held auf die Kinoleinwände kommen. Seine Bestseller-Biografie "Nichts als die Wahrheit" wird zu einem Zeichentrickfilm verarbeitet, wie der 49-jährige Popstar in einem Interview des "Morgen Magazins" der Tageszeitung "Mannheimer Morgen" ankündigte. "Der Film kommt nächstes Jahr. Die Verträge liegen hier gerade bei mir auf dem Schreibtisch, es ist alles unterschrieben. Aber das wird ein Zeichentrickfilm - Werner-mäßig", sagte Bohlen.

"Der prominenteste Sprecher bin ich. Dieter Bohlen spricht Dieter Bohlen. Die anderen Figuren wie Naddel, Verona, da werden wir schon Stimmen finden." Produziert werde der Film von Universal zusammen mit RTL. "Ich glaube, das wird ein Riesending", sagte Bohlen.

Stolz zeigte sich der Produzent darüber, dass sich der Erfinder der Talent-Show "Deutschland sucht den Superstar", Simon Fuller, bei ihm für die breite Vermarktung bedankt habe. "Auf den Gedanken sind die in den ganzen Ländern nicht gekommen. Die Idee haben die jetzt gleich Glück strahlend in Amerika übernommen."

Bohlen sagte weiter: "Aber ansonsten überschätzen die Leute meinen Einfluss. Bei der Tour hätte ich mehr auf dieses United-Album gesetzt und die Leute zusammen viel mehr singen lassen. Ich habe auf dieses ganze Programm von der Tour gar keinen Einfluss."

Das Lästern konnte der Erfolgsproduzent auch in diesem Interview nicht lassen: "Die neue Single von Madonna finde ich zum Beispiel total misslungen, aber anhören tue ich mir das trotzdem. Wenn jemand in Deutschland so schlecht gerappt hätte wie sie, den hätten sie auf der Straße erschlagen. Sie ist auch schon ein bisschen älter, unheimlich satt, hat ihre Kinder." Dieter Bohlen erklärte, wie Madonna arbeitet: "Sie hat ja ihre Leute, unheimlich viele, die auf der ganzen Welt herumlaufen: Was ist angesagt, welche Keyboards sind angesagt, welche Mode ist angesagt, was muss man hier und da tun. Wenn diese Positionen mal falsch besetzt sind, wenn der schwule Designer neben dem Geschmack liegt, dann kann sie natürlich auch mal daneben liegen."


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