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Herren-Bademode Männer, zeigt was Ihr habt!

Für ganz Mutige: Eine eng anliegende Badehose mit bauchfreiem T-Shirt von Vivienne Westwood.
Für ganz Mutige: Eine eng anliegende Badehose mit bauchfreiem T-Shirt von Vivienne Westwood.
© Gabriel Bouys/AFP
Schlabbershorts sind out: Im Freibad und am Strand trägt Mann wieder Badehose. Doch Vorsicht, nicht jedem steht die knappe und enge Speedo. Doch wer hat, darf ruhig zeigen. Nur Mut, Männer.

Wie Cristiano Ronaldo kann nicht jeder aussehen. Leider. Der portugiesische Nationalspieler mit dem durchtrainierten Body verbringt seinen Urlaub derzeit auf den Bahamas. Egal ob auf der Luftmatratze oder beim Tollen am Strand, egal ob in gelber, orangener oder weißer Badehose - der 30-Jährige macht stets eine gute Figur. Sexy.

Ronaldo beweist: Wer einen perfekten Körper hat, braucht sich um die Wahl seiner Schwimmshorts keine Sorgen zu machen. Einen hübschen Mann kann nichts entstellen. Doch der Blick in deutsche Schwimmbäder und an Badestrände fällt nüchterner aus. Die meisten Kerle besitzen keine Ronaldo-Sixpack-Figur - und scheinbar nur eine hässliche, alte Badehose. 

Während im Durchschnitts- Kleiderschrank unzählige Hemden, Hosen, Shirts zu finden sind, versuchen die meisten Männer das Problem Badehose dadurch klein zu halten, dass sie nur eine besitzen. Das gleiche Modell wird seit Jahren pünktlich zur Sommersaison aus der untersten Schublade gekramt. Frei nach dem Motto: Die Moden kommen und gehen, meine Badehose bleibt. 

Zu eng, zu weit oder einfach hässlich. So sehen viele Männerbadehosen aus. Dabei sollten gerade Herren ohne Astralkörper sich um ihre Badebekleidung ein paar Gedanken machen. Welche Badehose ist für wen die richtige und welche Modelle sind absolut out?

Für Sportler, Sixpacks und Mutige: Speedos 

Männer in Badehose bei der Mailand Fashionweek
Ganz schön knapp: Bademode des belgischen Designers Dirk Bikkembergs
© Splashnews

Sie verbergen nur wenig: Speedos oder eng anliegende Badehosen. In den vergangenen Jahren sind sie etwas aus der Mode gekommen und wurden durch Schlabbershorts verdrängt. Doch inzwischen sind sie vor allem bei modebewussten Männern wieder im Kommen. Badehosen sind praktisch, da sie schnell trocknen und beim Sonnenbräunen nur das Nötigste verdecken. Doch genau deshalb sollten sie nur von Männern getragen werden, die sich das auch leisten können. Wer nicht zum Sport ins Schwimmbad geht, sollte eine Speedo nur dann anziehen, wenn sie gut sitzt. Doch Vorsicht bei der Farbwahl: Rot und Weiß sollte wirklich nur derjenige anziehen, der auch was in der Hose hat.

Der Allrounder: kurze Shorts 

Cristiano Ronaldo in gelber Badeshorts
Er kann alles tragen: Cristiano Ronaldo in einer gelben Badeshorts der italienischen Marke Colmar.
© Splashnews

Sie ist die perfekte Alternative: Die kurze Badeshorts steht fast jedem Mann und ist trotzdem modisch. Allerdings kommt es auf Passform und Farbe an. Wer durchtrainierte Beine hat, kann gerne ein sehr kurzes Modell wählen, das am Oberschenkel endet. Alle anderen sollten zur Variante greifen, die zirka eine Handbreit über dem Knie endet. Die Shorts sollte nicht zu weit sein und enger am Körper anliegen als zum Beispiel eine Trainingshose. Die Farbwahl muss zum Typ passen. Wer blass ist, sollte keine grellen Farben wie neongelb oder orange wählen, auch kein schwarz. Die derzeit bei Designern angesagten bunten Dessins sollten die älteren Herrschaften den jungen Männern überlassen. Es gilt: je mehr Problemzonen, desto schlichter sollte die Shorts ausfallen.

No-Gos: Lange Shorts, Kastenbadehosen und Unterhosen

Schlabbrige Shorts, die bis über die Knie reichen, sind out und gehören an keinen Strand mehr - egal in welcher Farbe. Das gleiche gilt für die Kastenbadehose, die ebenfalls ausgedient hat. Und auch wenn einige Männer das zu glauben scheinen: Keine Unterhose der Welt ersetzt eine Badehose. Dann bitte ganz nackig.


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