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Miami Fashion Week: Die Bademoden-Schau

Kaum ein Ort eignet sich besser für die Präsentation von Strandmode als Miami Beach. Dort, wo die Promenade bereits täglicher Laufsteg ist, zeigen nun vor allem lateinamerikanische Designer, ob frau diesen Sommer String oder Hotpants trägt.

Was frau am Strand trägt, wird nicht nur davon beeinflusst, ob sie etwas Hüftspeck verbergen und den Busen in Form bringen will, sondern unterliegt auch Modetrends. Denn die Wahl zwischen Bikini und Badeanzug ist größer als so mancher Mann vermuten würde: Kommt das Dekolletee in Triangel oder Bandeau-Oberteil am besten zur Geltung, formen String oder Hotpants einen Apfelpo, verdeckt Pareo oder Tunika kleine Unzulänglichkeiten am besten? Was frau diesen Sommer wie kombiniert und was sie auf dem Weg zum Strand trägt wird derzeit auf der "Miami Fashion Week" gezeigt. Nur logisch findet diese Darbietung an einer amerikanischen Strandpromenade statt, an der auch sonst etliche Schönheiten die Straße in einen Laufsteg verwandeln.

Doch es sind nicht die bekannten Couturiers großer europäischer oder amerikanischer Modehäuser, die an der achten "Miami Fashion Week" teilnehmen, vielmehr sollen hier gerade lateinamerikanische Designer ins Rampenlicht gerückt werden. Schließlich wurde die Modewoche ursprünglich ins Leben gerufen, um lateinamerikanische Designer zu fördern - inzwischen ist sie zu ihrem größten Schaufenster in den Vereinigten Staaten avanciert. Zudem gesellen sich internationale Designer aus Russland, Spanien, Pakistan, Ägypten und Indien in das weiße Zelt am South Beach. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie zeigen, wie man wenig Stoff modisch drapieren kann, um das Strandtuch zum roten Teppich zu verwandeln. Und geben den vielen Formen des Bikinis eine Bühne. Einem Zweiteiler, der einst die Welt veränderte und dieses Jahr schon seinen 60. Geburtstag feiert.

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