Donald Trump hat Lionel Messi und dessen Team Inter Miami im Weißen Haus empfangen. Der US-Präsident überreichte dem argentinischen Weltfußballer dabei eine Trophäe für den Gewinn der Major League Soccer (MLS) im vergangenen Jahr: einen rosafarbenen Ball, der mit Juwelen überzogen ist. Inter Miami spielt in rosa Trikots.
Messi war im Sommer 2023 nach Miami gewechselt. Im Dezember 2025 holte er im Traumfinale gegen Thomas Müllers Vancouver Whitecaps den MLS-Titel mit seiner Mannschaft. Bei der Veranstaltung im Weißen Haus gab er sich gewohnt zurückhaltend: Wie „AP News“ berichtet, sprach Messi nicht. Dafür redete Trump umso mehr – es wurde demnach auch politisch.
Trump spricht über Irankrieg
„Das US-Militär zerstört gemeinsam mit seinen großartigen israelischen Partnern den Feind weiterhin weit vor dem geplanten Zeitplan“, sagte Trump laut „The Athletic“. „Wir zerstören jede Stunde mehr Raketen und Drohnenkapazitäten des Iran.“ Man wolle mehr kämpfen als Teheran. „Wir haben 47 Jahre hinter uns, je nachdem, wie man zählt, 47 Jahre des Schreckens mit dieser Gruppe.“
Dem Bericht zufolge kam Trump schließlich auf den Fußball sprechen und berichtete, dass sein Sohn Barron ein großer Messi-Fan sei und den Star vor dem Event getroffen habe. Der US-Präsident kam auch auf Messis langjährigen Rivalen Cristiano Ronaldo zu sprechen, der erst im November im Weißen Haus zu Gast war.
„Cristiano ist großartig. Du bist großartig“, soll Trump Medienberichten zufolge zu Messi gesagt haben. Der US-Präsident zog demnach auch einen Vergleich zwischen dem Argentinier und der brasilianischen Legende Pelé: „Du könntest besser sein als Pelé“, sagte er und fragte die im Raum Anwesenden: „Wer ist besser?“
Erster Besuch für Messi
„Leo, du bist gekommen und hast gewonnen, und das ist etwas sehr Schwieriges, sehr, sehr Ungewöhnliches“, sagte Trump zu Messi laut der Nachrichtenagentur AP. Auf dem Fußballstar laste mehr Druck als irgendjemand ahnen könne. Man habe „erwartet, dass du gewinnst, aber fast niemand gewinnt“, so Trump weiter.
Sowohl für Messi als auch zuvor für Ronaldo war es der erste Besuch im Weißen Haus. Seit Trump wieder Präsident ist, war auch Fifa-Boss Gianni Infantino mehrmals dort zu Gast. Die Fußball-WM findet in diesem Sommer in den USA, Kanada und Mexiko statt.