Die USA haben zwei Handelsschiffe durch die Straße von Hormus geleitet. Zuvor griff der Iran die Vereinigten Arabischen Emirate an. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Alexandra Kraft

Erste Schiffe durch Straße von Hormus eskortiert
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben damit begonnen, Handelsschiffe durch die vom Iran blockierte Straße von Hormus zu eskortieren. Zwei US-Handelsschiffe hätten die Meerenge mit Unterstützung von Zerstörern der Marine passiert, teilt das US-Militär mit.
Die Reederei Maersk bestätigt, dass der unter US-Flagge fahrende Frachter „Alliance Fairfax“ des US-Militärs den Golf über die Straße von Hormus verlassen habe. Der Befehlshaber der US-Streitkräfte in der Region, Admiral Brad Cooper teilt mit, das US-Militär ermutige Schiffe und Reedereien, die Meerenge trotz iranischer Drohungen zu durchfahren.
Die Reederei Maersk bestätigt, dass der unter US-Flagge fahrende Frachter „Alliance Fairfax“ des US-Militärs den Golf über die Straße von Hormus verlassen habe. Der Befehlshaber der US-Streitkräfte in der Region, Admiral Brad Cooper teilt mit, das US-Militär ermutige Schiffe und Reedereien, die Meerenge trotz iranischer Drohungen zu durchfahren.
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Alexandra Kraft

Der britische Premierminister Keir Starmer kritisiert die jüngsten Angriffe des Iran auf die Vereinigten Arabischen Emirate und ruft zu einer Deeskalation auf. London „verurteilt die Drohnen- und Raketenangriffe, die auf die Vereinigten Arabischen Emirate abzielen“, erklärt Stamer. „Diese Eskalation muss aufhören“, fügt er hinzu.
Der Iran müsse sich „ernsthaft an Verhandlungen beteiligen, um sicherzustellen, dass die Waffenruhe im Nahen Osten Bestand hat und eine langfristige diplomatische Lösung erreicht wird“, fordert der britische Premier.
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Tim Schulze
Irans Streitkräfte verteidigen ihren Angriff auf Ölanlagen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Attacke sei zunächst nicht geplant gewesen, sagt ein namentlich nicht genannter Militärvertreter dem staatlichen iranischen Rundfunk. Sie sei jedoch Ergebnis des „Abenteurertums der US-Armee“, heißt es zur Begründung. Konkret nannte der Vertreter eine „illegale Passage von Schiffen durch verbotene Routen der Straße von Hormus“. Dafür müsse die US-Marine Rechenschaft ablegen.
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Tim Schulze
Zu Beginn des US-Einsatzes zur Sicherung der Straße von Hormus ist nach Angaben von Präsident Donald Trump ein südkoreanisches Schiff beschädigt worden. Trump schreibt in seinem Onlinedienst Truth Social, der Iran habe im Zusammenhang mit dem US-Einsatz "Projekt Freiheit" unter anderem den Frachter aus Südkorea unter Beschuss genommen.
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Tim Schulze
Die US-Armee hat nach eigenen Angaben am Montag sechs iranische Boote zerstört. Die Kleinboote hätten "die Handelsschifffahrt bedroht" und seien von Kampfhubschraubern der US-Streitkräfte beschossen worden, erklärt der Befehlshaber des US-Zentralkommandos, Brad Cooper. Zudem seien alle von iranischer Seite abgefeuerten Raketen und Drohnen "erfolgreich bekämpft" worden. Teheran dementiert unterdessen, dass iranische Boote versenkt worden seien.
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Tim Schulze
Iran greift Vereinigte Arabische Emirate mit Drohnen und Marschflugkörpern an
In den Vereinigten Arabischen Emiraten bricht Behördenangaben zufolge nach einem iranischen Drohnenangriff ein Großbrand aus. Betroffen ist eine Industriezone der Hafenstadt Fudschaira, wie das Medienbüro der Küstenstadt berichtet.
Dem emiratischen Verteidigungsministerium zufolge attackierte der Iran mehrere Teile des Golfstaats mit vier Marschflugkörpern. Drei davon seien abgefangen worden und einer ins Meer gestürzt. Wie die Nachrichtenagentur WAM unter Berufung auf das Ministerium berichtete, war die Luftabwehr im Einsatz.
In Fudschaida befindet sich einer der wichtigsten Häfen der Emirate. Frachtschiffe können dort anlegen, ohne die seit März vom Iran blockierte Straße von Hormus passieren zu müssen. In der Stadt beginnt zudem eine Erdöl-Pipeline, weitere Ölindustrieanlagen befinden sich dort.
Dem emiratischen Verteidigungsministerium zufolge attackierte der Iran mehrere Teile des Golfstaats mit vier Marschflugkörpern. Drei davon seien abgefangen worden und einer ins Meer gestürzt. Wie die Nachrichtenagentur WAM unter Berufung auf das Ministerium berichtete, war die Luftabwehr im Einsatz.
In Fudschaida befindet sich einer der wichtigsten Häfen der Emirate. Frachtschiffe können dort anlegen, ohne die seit März vom Iran blockierte Straße von Hormus passieren zu müssen. In der Stadt beginnt zudem eine Erdöl-Pipeline, weitere Ölindustrieanlagen befinden sich dort.
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Eugen Epp
US-Kriegsschiffe sollen Straße von Hormus durchfahren haben
US-Kriegsschiffe haben nach Angaben der US-Armee die bislang vom Iran blockierte Straße von Hormus durchfahren. Nach ihrer Durchfahrt durch die Meerenge befänden sich die Zerstörer nun im Persischen Golf, teilt das für die Golfregion zuständige Zentralkommando der US-Streitkräfte mit. Die Schiffe unterstützten die Mission „Projekt Freiheit“, heißt es – so wird der US-Marineeinsatz genannt, den US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte und bei dem internationale Schiffe aus der Straße von Hormus hinaus „geleitet“ werden sollen.
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Eugen Epp
Das deutsche Minenjagdboot „Fulda“ ist zur Vorbereitung eines möglichen Einsatzes in der Straße von Hormus in Richtung Mittelmeer ausgelaufen. Die „Fulda“ legte vom Marinestützpunkt Kiel-Wik aus ab. Das Schiff mit einer Besatzung von bis zu 45 Soldaten wird etwa zwei Wochen lang unterwegs sein. Dort wartet die Besatzung auf ein entsprechendes Mandat des Bundestags.
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Jacqueline Haddadian

Die USA dementieren, dass der Iran ein US-Kriegsschiff angegriffen habe. Das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom teilte auf X mit, Berichte iranischer Medien, dass ein Schiff von zwei Raketen getroffen worden sei, seien falsch.
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Jacqueline Haddadian

Iranische Medien: Raketenangriff auf eine US-Fregatte
Und tatsächlich: Iranische Streitkräfte wollen US-Verbände daran gehindert haben, in die Straße von Hormus einzufahren. Durch Warnungen seien die „feindlichen Zerstörer“ an der Einfahrt gehindert worden, berichtete die Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht. Unabhängig konnten die Angaben bisher nicht überprüft werden. Die Nachrichtenagentur AFP berichtet von einem Raketenangriff auf eine US-Fregatte.
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Daniel Bakir
Trump will Schiffe durch Straße von Hormus geleiten - Iran droht mit Angriffen
Was passiert in der Straße von Hormus? Donald Trump hat angekündigt, die US-Marine werde am Montag beginnen, in der Meerenge festsitzende Schiffe heraus zu "geleiten". Der Iran beantwortete den Vorstoß mit einer Drohung: Jede ausländische Streitmacht, insbesondere die amerikanische Armee werde angegriffen, sollte sie sich der Straße von Hormus nähern und in diese eindringen. Trump hatte seinerseits erklärt, Eingriffe in die Aktion würden mit Gewalt beantwortet.
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Rune Weichert
Der Iran erklärt, die USA hätten über den Vermittler Pakistan auf den 14-Punkte-Vorschlag des Iran geantwortet. Derzeit prüfe der Iran die US-Antwort, heißt es in staatlichen iranischen Medien. „Zum jetzigen Zeitpunkt finden keine Atomverhandlungen statt“, wird ein Sprecher des iranischen Außenministeriums zudem von den Medien zitiert.
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Rune Weichert
In der Straße von Hormus ist erneut ein Schiff angegriffen worden. Die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) teilt auf der Plattform X mit, der Kapitän eines nordwärts fahrenden Massengutfrachters habe einen Angriff mehrerer kleiner Boote gemeldet. Zu dem Vorfall kam es demnach elf Seemeilen westlich der iranischen Stadt Sirik. Alle Besatzungsmitglieder seien wohlauf, und es seien keine Auswirkungen auf die Umwelt gemeldet worden, heißt es weiter. Zunächst reklamierte niemand den Angriff für sich.
Seit Beginn des Irankriegs ist es in der Straße von Hormus wiederholt zu derartigen Vorfällen gekommen. Der von den USA und Israel angegriffene Iran hat mit Attacken und Drohungen die Schifffahrt durch die wichtige Meerenge weitestgehend zum Erliegen gebracht. Die USA haben ihrerseits eine Seeblockade gegen den Iran verhängt.
Seit Beginn des Irankriegs ist es in der Straße von Hormus wiederholt zu derartigen Vorfällen gekommen. Der von den USA und Israel angegriffene Iran hat mit Attacken und Drohungen die Schifffahrt durch die wichtige Meerenge weitestgehend zum Erliegen gebracht. Die USA haben ihrerseits eine Seeblockade gegen den Iran verhängt.
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Phil Göbel
Außenminister Wadephul fordert sofortige Öffnung der Straße von Hormus
Bundesaußenminister Johann Wadephul hat in einem Telefonat mit seinem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi eine sofortige Öffnung der Straße von Hormus und einen Verzicht des Iran auf Atomwaffen verlangt.
„Als enger US-Verbündeter teilen wir das gleiche Ziel“, erklärte Wadephul im Onlinedienst X. Der Iran müsse „vollständig und nachprüfbar auf Kernwaffen verzichten und die Straße von Hormus sofort freigeben“, wie es auch US-Außenminister Marco Rubio fordere, betonte Wadephul.
„Als enger US-Verbündeter teilen wir das gleiche Ziel“, erklärte Wadephul im Onlinedienst X. Der Iran müsse „vollständig und nachprüfbar auf Kernwaffen verzichten und die Straße von Hormus sofort freigeben“, wie es auch US-Außenminister Marco Rubio fordere, betonte Wadephul.
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Phil Göbel
Beunruhigende Nachrichten aus dem Libanon: Das israelische Militär forderte am frühen Morgen die Bewohner im Süden des Landes auf, ihre Häuser zu verlassen. Sie sollten sich mindestens einen Kilometer in offenes Gelände zurückziehen. Das Militär erklärt, es führe Einsätze gegen die Hisbollah durch, nachdem diese gegen das Waffenstillstandsabkommen verstoßen habe. Jeder, der sich in der Nähe von Hisbollah-Kämpfern oder -Einrichtungen aufhalte, könnte daher in Gefahr sein.
Zeitgleich berichten mehrere israelische Medien von mutmaßlichen Plünderungen durch israelische Soldaten. Die Zeitung „Jediot Achronot“ zitierte einen namentlich nicht genannten Reservisten, der berichtete, er habe mehrere Fälle von Plünderungen im Libanon erlebt.
Zeitgleich berichten mehrere israelische Medien von mutmaßlichen Plünderungen durch israelische Soldaten. Die Zeitung „Jediot Achronot“ zitierte einen namentlich nicht genannten Reservisten, der berichtete, er habe mehrere Fälle von Plünderungen im Libanon erlebt.
„Wir trafen an der Grenze viele Reserveeinheiten, sie nahmen einfach alles mit – Waffen, Souvenirs, Schmuck, Decken, Bilder“, berichtete der Soldat.
Plünderungen gelten international als Kriegsverbrechen.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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