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Oscar-Outfits: Hollywood-Stars im Oscar-Stress

100.000 Dollar für ein Kleid sind keine Seltenheit: Hollywood-Stars geben sich derzeit bei Edel-Designern die Klinke in die Hand, um bei der Oscar-Verleihung am Sonntag zu glänzen.

In Los Angeles zweifelt niemand daran, dass sich die Großen des Filmgeschäfts auch in diesem Jahr und trotz Krieg die allergrößte Mühe geben, um unter den Augen von Millionen Fernsehzuschauern so glamourös wie möglich zur Oscar-Verleihung im Kodak-Theater zu schreiten. Schließlich wird die Welt am Morgen danach wieder mindestens so viel über die besten oder gewagtesten Auftritte wie über die Preisträger selbst sprechen.

Wer trägt was?

Gesprächsthema Nummer eins ist in diesen Tagen die Frage: Wer trägt was? So ziemlich jede große Modemarke, die gut und teuer ist, hat schon vor Wochen ihre Gesandten in Los Angeles einfliegen lassen.

Outfits für bis zu 100.000 Dollar

Vertreter von Versace, Armani, Yves Saint Laurent, Calvin Klein oder Prada buhlen zusammen mit Juwelieren und Coiffeuren um die Gunst der Filmgrößen. Manche bieten ein Gratis-Outfit für 100.000 Dollar und mehr an. Darin eingeschlossen sind Abendkleid für 80.000 Dollar, 500-Dollar-Haarschnitt, juwelenbesetzte Schuhe sowie leihweise zur Verfügung gestellter Diamantenschmuck für eine halbe Million Dollar.

Auf den Roten Teppich wird verzichtet

Die Stars selbst halten sich in Kleiderfragen noch sehr bedeckt. Wegen des Irak-Krieges wird damit gerechnet, dass eher gedeckte Kleidung angesagt ist. Die glanzvolle Parade der Stars auf dem Roten Teppich wird aus Pietät ohnehin ausfallen. Nicole Kidman, die für einen Oscar als beste Schauspielerin nominiert worden ist, sprach von "zwiespältigen" Gefühlen, die Preisverleihungszeremonie zu Kriegszeiten zu feiern. Auch der für einen Oscar nominierte Darsteller Daniel Day Lewis äußerte starke Bedenken.

Noch keine Oscar-Verleihung ausgefallen

Die Oscar-Nacht ist der Höhepunkt des Jahres für die Filmindustrie in Hollywood und eines der am stärksten angeschauten Fernsehereignisse. Im letzten Jahr verfolgten allein 42 Millionen Amerikaner die Show am Bildschirm mit. In der 75-jährigen Geschichte des Filmpreises ist noch keine Show ausgefallen.

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