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Kleines Alltagswunder: Zwei Durstige finden Kühlschrank mitten im Feld – gefüllt mit kaltem Bier

Manchmal wünscht man sich nichts mehr als ein kühles Blondes. Leider geht es einem dann selten so wie zwei durstigen Männern in Nebraska – die fanden mitten im Feld eine kühle Überraschung.

Nach getaner Arbeit tut wenig so gut wie ein kühles Bier. Das dachten sich wohl auch Kyle Simpson und Gayland Stouffer. Sie hatten den gesamten Tag damit verbracht, nach einer Flut in ihrer Heimat Nebraska Simpsons Farmland von Schlamm und Dreck zu befreien – hatten sich ihr Feierabendbier also schwer verdient. Am Ende das langen Tages legten sie gerade den Weg zum über einen Kilometer entfernt geparkten Auto zurück – als Stouffer das kleine Wunder entdeckte.

"Er sagte: 'Hey, das ist ein Kühlschrank'", erinnerte sich Simpson gegenüber dem Lokalblatt "Lincoln Journalstar". Keine fünfzig Meter neben dem Weg lag der mitten im Feld herum. "Er machte ihn auf und sagte: 'Der ist voller Bier.' Und ich so: 'Ja, sicher.'" Aber tatsächlich: Der gesamte Kühlschrank war prall gefüllt mit Bierdosen. Doch es kam noch besser. 

Kühle Überraschung

"Er griff rein und sagte: 'Sie sind eiskalt'", erinnert sich Simpson. Auf den gleich zum Beweis geschossenen Selfies stoßen die beiden sichtlich begeistert mit ihrem Wunderbier an. Und erfuhren durch diese Bilder auch, wie der Kühlschrank auf dem Feld gelandet war.

Nachdem sie die Bilder in einer lokalen Facebook-Gruppe gepostet hatten, gingen sie in der Gegend schnell viral – und landeten im Feed von Brian Healy. Dem kam der Kühlschrank schnell bekannt vor. Seine Familie hatte eine Hütte in der Nähe, der dortige Kühlschrank war stets gut gefüllt mit seinem Lieblingsbier und dem seines Vaters – genau den Bieren, die nun auf den Bildern zu sehen waren. Sechs Kilometer hatte die Flut den optisch doch recht mitgenommenen Kühlschrank aus der Hütte aufs Feld getragen.

Es war nicht die erste Katastrophe, die der magisch im Feld aufgetauchte Kühlschrank überlebt hatte. Sogar einen Brand hatte er schon überstanden, als die alte Hütte der Healys abgefackelt war. Danach hatten sie ihn in die neue am Fluss verlagert. Die hatte zwar keine Heizung – "aber einen Kühlschrank voll Bier. So einen braucht man immer", zitiert die Zeitung Healy. Dem würden Simpson und Stouffer sicher zustimmen.

Quelle: Lincoln Journalstar, Facebook

Frau in Pool
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