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Unerfüllte Weihnachtswünsche: Diese Dinge haben wir uns als Kinder gewünscht - und nie bekommen

Damals, als das Leben noch unkompliziert und die Wünsche noch klein waren - wer in den 00er Jahren Wunschzettel an den Weihnachtsmann geschrieben hat, kennt diese fünf unerfüllten Wünsche aus der NEON-Redaktion.

Tamagotchi

Wer in den 2000ern ein Tamagotchi unter dem Weihnachtsbaum fand, konnte sich glücklich schätzen

Getty Images

Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit drückte mir meine Oma einen fetten Katalog in die Hand - einen Spielzeugkatalog. Das Spielzeugeldorado, das Amazon von damals. Hier durfte ich Eselsohren an die Stellen machen, an denen sich meine tiefsten Begierden wiederfanden. Ihr könnt euch vorstellen: Dieser mindestens 1000-seitige Katalog bestand quasi nur noch aus Eselsohren. Hier kommt eine kleine Auswahl dessen, was wir uns in der NEON-Redaktion damals UNBEDINGT gewünscht haben.

1. Das Elektroauto

Jedes Jahr bei mir wieder dabei: der elektrische Kinder-SUV! Nein, viel zu schnell und viel zu gefährlich - fand zumindest meine Oma. Auf Platz zwei wäre übrigens der elektrische Bagger gewesen, immerhin zu einem Tretbagger hat es dann irgendwann mal gereicht.

2. Der City-Roller

Die Mama von NEON-Redakteurin Jule fand die kleinen Rollen viel zu gefährlich, deshalb hat sie keinen bekommen. "Dann hab ich bei der Tombola einen gewonnen, war stolz wie Bolle und hab mir ein paar Monate später damit den halben Schneidezahn rausgehauen.“

3. Der Nintendo DS

NEON-Redakteurin Gesa hat sich immer einen Nintendo DS gewünscht. "Meine Eltern waren aber eher öko unterwegs und der Meinung, alle mit Bildschirm verbundenen Sachen seien nicht gut für meinen Bruder und mich. Also wurde unser Wunsch nie erfüllt. Als wir dann ein Weihnachten Geld von meiner Oma bekamen, haben wir zusammen gelegt und uns selbst einen gekauft.“

4. Der PipiMax

Sich einen Hund zu wünschen war schon aus Kindersicht unrealistisch. Die Alternative: der PipiMax! Wenn du nicht sofort den Werbejingle im Ohr hast, hast du deine Kindheit wohl nicht auf Super RTL verbracht.

5. Das Tamagotchi

Tamagotchibesitzer waren die ungekrönten Könige des Pausenhofs. Waren deine Eltern so gnädig und haben dir ein Tamagotchi geschenkt stand dir die Zukunft offen!
Vielleicht kaufe ich mir dieses Jahr selbst eins zu Weihnachten.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.