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Dschungelcamp 2019: Von Domenicos Frisur bis "Dahoam": Fünf Fragen, die sich mir zum Dschungelcamp stellen

Wir haben es versucht. Wirklich. Wir haben versucht, dieses Jahr nicht beim Dschungelcamp einzuschalten. Und sind kläglich gescheitert. Doch nun haben wir Fragen! Zum Beispiel: Was hat Domenico da auf dem Kopf? Und was zur Hölle ist "Dahoam?"

Fakten zu Dschungelprüfungen und Co.: Künstlich hergestellter Schleim? So läuft es wirklich im Dschungelcamp ab

Während sich gewisse andere Blätter gerade eine ausgewachsene Schlammschlacht mit RTL liefern und so nebensächliche Fragen klären wie: Ist das eigentlich alles gestellt? Ist Dr. Bob tatsächlich Arzt?, wollen wir uns den wirklich wichtigen Dingen widmen und klären jetzt und auf der Stelle fünf Fragen, die wir uns natürlich ALLE schon gestellt haben. Gut, klären ist jetzt auch ein großes Wort. Zumindest werfen wir sie mal auf. Schwarmintelligenz und so.

1. Was zur Hölle hat Domenico mit seinen Haaren angestellt?

Ist es ein Toupet? Sind es Plugs? Ist es ein verlaufener Iltis? Der Ex-"Bachelorette"-und-Ex-"Bachelor in Paradise"-Kandidat-und-jetzt-auch-noch-Evelyn-Burdecki-Ex sieht aus, als habe er einen gehörigen Klaps auf den Hinterkopf bekommen, wobei sein gesamter Haarschopf einige Zentimeter zu weit nach vorne gerutscht ist. Anders lässt sich der haargewordene Unfall auf seiner Stirn nicht erklären.

Eine kurze Instagram-Recherche (Übrigens ohne irgendwelche Likes zu hinterlassen. Wir wollen den Mann nicht auch noch bestärken.) zeigt: Es muss vor Kurzem passiert sein. Während Dummenico vor ein paar Wochen noch normal schleimig in die Kamera grinste, ist der Unterschied zwischen Haaransatz und Augenbraue im Flieger nach Australien kaum noch erkennbar.

Aufgepasst! Domenico mit "normalen" Haaren:

Domenico mit Dschungelcamp-Matte:

2.Was macht Rudolph Moshammer im Dschungel?

Der Curryking mit dem aufgemalten Bart und dem Hass für Protz-Priester Yotta schimpft sich zwar "Chris", aber wir haben die Lunte gerochen. Da ist doch was faul. Die Brille, der Bart – entweder Rudolph Moshammer ist wieder auferstanden oder Günther Klum hat sich die Haare gefärbt und verkauft jetzt Currywurst statt Modelseelen.

Günther Klum, Chris Töpperwien und Rudolph Moshammer

Drillinge bei der Geburt getrennt: (v.l.) Günther Klum, Curryking Töpperwien und Rudolph Moshammer

Picture Alliance

3. Was ist eigentlich dieses "Dahoam" von dem die ganze Zeit geredet wird?

Bester Moment der Folge am Sonntag: Die Camp-Rentner Tommi und Peter (schon oder? Der mit der Helm-Frisur und der Dompteur-Jacke) sitzen mit Doreen am Feuer und erkundigen sich zu Klatsch und Tratsch aus ihrer Lieblingsserie "Dahoam is Dahoam". Warum sie denn aufgehört hat und wie's so war und so … 

Weniger schön: Kurz darauf brach Doreen bei Nachfragen zum Thema im Dschungeltelefon in Tränen aus. Man habe sie rausgeschrieben aus der Geschichte, ihren Vertrag einfach nicht mehr verlängert. Dabei habe sie keinen einzigen Tag gefehlt, sei während der Schwangerschaft bis zum bitteren Ende arbeiten gegangen und habe ihr Kind sogar mit Brechdurchfall lieber bei Oma gelassen, als einen Tag nicht ans Set zu gehen. Mal abgesehen davon, dass das schon wieder ein sehr alarmierendes Licht auf die Schauspielszene und den dort herrschenden Druck (besonders auf Frauen) wirft, fragt man sich doch in aller Ernsthaftigkeit: Wie kann es sein, dass die Frau sich da ein Jahrzehnt alle Extremitäten für ausgerissen hat und ich noch NIE etwas davon gehört habe?

Doreen Dietel bei Dahoam is Dahoam

Zehn Jahre gab Doreen Dietel bei "Dahoam is Dahoam" die Beatrix "Trixi" Preissinger

Getty Images

"Dahoam is Dahoam" ist eine Daily-Soap, die seit 2007 im Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt wird. Elf Jahre Laufzeit lassen davon ausgehen, dass sie recht erfolgreich ist. Eigentlich überraschend, wenn man bedenkt, dass es um Alltagsgeschichten der Bewohner eines bayerischen Dorfs geht. Auf der anderen Seite: Serien über eine einzige Straße halten sich ja auch 35 Jahre. Sucht man im – seeeehr umfangreichen – Wikipedia-Artikel nach Doreen Dietls Charakter Beatrix "Trixi" Preissinger, trifft man übrigens auf die eine oder andere dramatische Storyline: So lag Trixi beispielsweise mit einer gewissen Susanne May auf der Entbindungsstation, weshalb ihre Söhne miteinander vertauscht worden sein könnten. DRAMA! 

Dietels Charakter verließ die Serie übrigens wegen der Diagnose Alzheimer, nach der sie so tat, als würde sie zu ihrem neuen Freund nach Spanien ziehen, während sie eigentlich bei ihrer Mutter in Pflege ist. Wenn die alle wüssten, dass sie ALLEREIGENTLICH im Dschungel rumkreucht.

4. Peter (?! Wie gesagt. Helmi.) ist der diesjährige obligatorische "Schlagerstar". Nur – was singt der?

Es MUSS im Dschungel immer mindestens einen Schlagersänger geben. Und wenn das nicht geleistet werden kann, dann muss zumindest einer der C-Promis schon mal einen schlimmen Ballermann-Song rausgebracht haben. Nach Gunter Gabriel, Tina York, dem Wendler und anderen Namen, die ihr vermutlich auch noch nie gehört habt, zog es in diesem Jahr nun Peter Orloff auf die Pritsche. Und während der Name irgendwo ganz hinten kleine Glöckchen anschlagen lässt, wissen wir doch nicht so richtig, was der jetzt eigentlich gemacht hat.

Kein Wunder, immerhin liegt Orloffs letzte Chartplatzierung ganze 40 Jahre zurück. Damals schaffte er es mit "Ich liebe dich" (geschrieben von Drafi Deutscher) gerade noch so auf Platz 27 der deutschen Charts. Heutzutage tritt er vor allem mit dem "Schwarzmeer Kosaken-Chor" auf, der sich selbst mit den Worten "Gewaltig! Mystisch! Geheimnisvoll!" anpreist. Orloffs Manager ist übrigens auch kein Unbekannter: Helmut Werner (ebenfalls Helmi) vertritt unter anderem weitere Dschungel-Größen wie Nicole Mieth (WHO?!) und Florian Wess (Who dat?!).

5. Wo kann ich das Dschungelcamp verfolgen, ohne es gucken zu müssen?

Völlig verständlich, wenn man die knapp eineinhalb Stunden Dauerbeschallung mit "STRONG! HÄLLSI! ÄND FULL OF ÄNERDSCHIE!" nicht aushält. Während man beispielsweise "Promi Big Brother" TV-Schonkost nennen könnte, die auch für Anfänger geeignet ist, ist das Dschungelcamp den wirklich starken Trash-Mägen vorbehalten. Danach kommt eigentlich nur noch "Schwiegertochter gesucht" – und dafür braucht es wirklich jahrelanges Training.

Wer bei der Arbeit in der Mittagspause trotzdem mitreden können will, sollte sich dringend ein Wort hinter die jungfräulichen Ohren schreiben: TWITTER.

Die Online-Community ist beinahe witziger als das Camp selber – beinahe. Wer #IBES ins Suchfeld eingibt, verschwindet unweigerlich in einem Tweet-Strudel, aus dem es einfach kein Entkommen gibt. Bitte sehr:

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.