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Nachlass wird versteigert: Alan Rickman war anscheinend frustriert über seine Rolle als Snape in "Harry Potter"

Severus Snape wurde von den "Harry Potter"-Fans erst gehasst, dann geliebt. Schauspieler Alan Rickman haderte anscheinend mit seiner Rolle in den Filmen. Zwei Jahre nach seinem Tod wird jetzt sein Nachlass, der einen Einblick in seine Gedanken gibt, versteigert.

Alan Rickman als Snape in "Harry Potter"

Keine Figur in der " "-Welt wurde zu Beginn so verkannt wie die des Severus Snape. Der vermeintliche Bösewicht entpuppte sich als wahrer Held der Geschichte. Viele Fans schlossen ihn daraufhin ins Herz. Umso schockierender war 2016 die Nachricht, dass Alan Rickman, der den Snape in den "Harry Potter"-Filmen verkörperte, im Alter von 69 verstarb. 

Haderte der "Harry Potter"-Darsteller mit seiner Rolle?

Zwei Jahre nach seinem Tod wird nun sein Nachlass versteigert - der intime Einblicke in die Gedankenwelt des Schauspielers gibt. Laut dem "Independent" umfasst der Nachlass einen Brief von David Heyman, dem Produzenten der "Harry Potter"-Filme, an : "Danke dafür, dass du HP2 [Anm. d. Red.: der Film "Harry Potter und die Kammer des Schreckens"] zu einem Erfolg gemacht hast. Ich weiß, dass du manchmal frustriert bist, aber bitte sei dir bewusst, dass du ein bedeutender Teil der Filme bist. Und du bist brilliant." Die Worte lassen darauf schließen, dass Rickman nicht immer so glücklich mit seiner Rolle war. 

Dafür spricht außerdem eine Notiz mit dem Namen "Inside Snape's Head", die er 2009 bei der Arbeit am sechsten Teil "Harry Potter und der Halbblutprinz" über seine Rolle geschrieben haben soll: "Es ist, als ob David Yates beschlossen hat, dass sie nicht wichtig für den Zusammenhang ist, das heißt für das Teenie-Publikum."

Post von J.K. Rowling und Prinz Charles

Zum Nachlass gehören auch Briefe, die "Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling an den Schauspieler geschickt hat. "Ich habe gerade DAS Snape-Kapitel abgeschlossen. Es ist so seltsam es zu beenden", schreibt sie laut einem Foto in dem Nachlass-Katalog

Die Liste der Namen, die Rickman ebenfalls geschrieben haben, liest sich wie die Gästeliste einer A-Prominenz-Party: Prince Charles, Bill Clinton, Kate Winslet, Sacha Baron Cohen, Brendan Fraser, Mick Jagger, Jude Law, Sigourney Weaver, Sting ... 

Auf Twitter teilt Neil Pearson, ein Buchsammler, der den versteigert, eine darin enthaltene Postkarte, auf der der "Harry Potter"-Darsteller Daniel Radcliffe in kindlicher Krakelschrift seinem Kollegen frohe Weihnachten wünscht:

Auch Schauspielerin Nicole Kidman war scheinbar ein Fan und schrieb Rickman diese Nachricht:

Fast 40 Kisten für fast eine Million Pfund

Laut einer Liste umfasst der Nachlass außerdem fast 40 Kisten mit Porträtfotos, zahlreichen Drehbüchern (unter anderem zu allen "Harry Potter"-Teilen und dem Film "Stirb langsam"), Tagebüchern (übrigens ohne Copyright, sorry!), DVDs, Fotoalben, Büchern, noch verpackten Geschenken und und und.

Wer jetzt denkt "HABEN WILL!", muss leider sehr tief in die Tasche greifen. Das komplette Archiv wird derzeit für 950.000 Pfund angeboten. 

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