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Klage gegen die Macher: Wirbel um Netflix-Hit "Stranger Things": Alles nur geklaut?

Woher stammt die Idee zum Netflix-Hit "Stranger Things"? Ein amerikanischer Drehbuchautor behauptet, die Macher hätten sie von ihm gestohlen. Er will jetzt Geld dafür - und zieht vor Gericht.

Stranger Things

Die Gang aus "Stranger Things"

Picture Alliance

Es ist DER Netflix-Hit der vergangenen zwei Jahre: Die Mystery-Serie "Stranger Things" wurde weltweit gefeiert. Doch jetzt gibt es Gegenwind: Der amerikanische Regisseur Charlie Kessler verklagt die Macher der Show. Er behauptet, die Idee für die gruselige Serie stamme von ihm.

Wie unter anderem der Branchendienst "deadline.com" berichtet, soll Kessler seinen Kurzfilm "Montauk" schon 2014 den Brüdern und "Stranger Things"-Machern Matt und Ross Duffer gezeigt haben. Am Rande eines Filmfestivals habe er ihnen damals das Drehbuch und den Film präsentiert. Darin geht es um einen verschwundenen Jungen, Experimente an Kindern in einer nahegelegenen Militärbasis und ein böses Monster aus einer anderen Dimension. Hört sich also tatsächlich ziemlich stark nach dem Plot von "Stranger Things" an - und es wird noch krasser.

"Stranger Things" hieß zu Beginn anders

Offenbar hatten die Duffers 2015 zu Beginn der Dreharbeiten ihrer Serie sogar den Arbeitstitel "Montauk" gegeben. Er später wurde es in "Stranger Things" umbenannt und die Geschichte nach Indiana verlegt. Allerdings gab es schon 1992 ein Buch mit dem Titel "Das Montauk Projekt", wo es ebenfalls um geheime Experimente der Regierung im gleichnamigen Ort in Long Island ging - das Motiv ist demnach so oder so nicht neu.

Trotzdem will Kessler jetzt Kohle sehen: Er verklagt die Filmemacher-Brüder in Kalifornien auf Schadensersatz, will vor Gericht ziehen. Und was sagen die Duffers? "Die Behauptungen entbehren jeder Grundlage", ließ ein Anwalt der beiden mitteilen. Kessler sei überhaupt nicht an der Entstehung von "Stranger Things" beteiligt gewesen, die Duffers hätten den Film auch nie gesehen. "Das ist nur ein Versuch, aus der harten Arbeit und Kreativität anderer Leute Profit zu schlagen."

Doch dass Matt und Ross Duffer sich für den Netflix-Hit von anderen inspirieren ließen, ist kein Geheimnis: Viele Motive der Show erinnern an Filme von Steven Spielberg oder Geschichten von Stephen King. Ob sie es mit der Inspiration etwas zu weit getrieben haben, wird nun ein Gericht entscheiden.

sst
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?