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TotalBiscuit: Youtube-Star im Alter von nur 33 Jahren gestorben

Spielekritiker und YouTube-Persönlichkeit "TotalBiscuit" ist tot. Mit nur 33 Jahren erlag John Bain einem langjährigen Krebsleiden.

John Bain war als "TotalBiscuit" und "The Cynical Brit" bekannt

John Bain war als "TotalBiscuit" und "The Cynical Brit" bekannt

John Bain, der den meisten eher als "TotalBiscuit" oder auch als "The Cynical Brit" bekannt sein dürfte, ist tot. Der bekannte britische YouTuber, Podcaster und Videospielkritiker ist am Donnerstag im Alter von nur 33 Jahren einem langjährigen Krebsleiden erlegen. Das musste seine Frau Genna nun über Twitter mitteilen. "Ruhe in Frieden mein Liebster", schrieb sie zu einem Gedicht von Francisco de Quevedo.

"TotalBiscuit" blieb nicht mehr viel Zeit

Bereits 2014 wurde bei Bain eine Darmkrebserkrankung festgestellt. Nachdem es zwischenzeitlich wieder etwas besser für ihn aussah, verabschiedete sich "TotalBiscuit" Anfang Mai von seinen Fans. Auf "Reddit" erklärte er, dass er als Kritiker in Rente gehe. "Dies wird vermutlich mein letztes Update zu meiner Gesundheit, außer irgendein Wunder passiert oder wir finden tatsächlich Tests, die trotz des Schadens an meiner Leber noch etwas ändern können", schrieb Bain damals.

Der YouTuber habe die durchschnittliche Lebenserwartung für jemanden mit seiner Erkrankung bereits überschritten und hoffe, dass die Leute nicht spekulieren, wie lange ihm noch bleibe, erklärte er vor etwas mehr als drei Wochen. Seine letzten Tage wolle er mit seiner Familie und seiner Frau verbringen.

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Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?