HOME

"Museum of Selfies": Mit "Game of Selfies"-Thron: Dieses Museum ist perfekt für alle Smartphone-Süchtigen

Du suchst die perfekte Location für dein Selfie? In Kalifornien hat das interaktive "Museum of Selfies" eröffnet. Dort darfst du so viel fotografieren wie du willst - und dich sogar auf den eisernen Selfie-Thron setzen.

Eine Installation, die dem Flügel-Graffiti von der Melrose Avenue, Los Angeles nachempfunden ist

Diese Flügel gehen auf Instagram um die Welt: Colette Miller hat das "Global Angel Wings Project" ins Leben gerufen. Eines der berühmtesten Graffitis aus dem Projekt gibt es in der Melrose Avenue in Los Angeles. Im "Museum of Selfies" gibt es die Flügel als Installation.

Gigantische Burger für ein freshes "Food-Selfie", ein Fitnessstudio mit reichlich Spiegeln und: der eiserne Selfie-Thron, geschmiedet aus Selfie-Sticks; achja, und den längsten Selfie-Stick der Welt (ca. 27 Meter) gibt es hier auch noch. Das neue "Museum of Selfies" ist die Inkarnation des feuchten Traumes der Smartphone-süchtigen Millennials. 

Selfies gab es schon in der Steinzeit

Vom 1. April bis zum 31. Mai können Besucher die interaktive Ausstellung in Glendale, in der Nähe von Los Angeles erleben. "Wir hoffen, dass wir unsere Besucher zum Lachen bringen, dass sie auch außerhalb des Museum darüber sprechen und unbedingt Fotos davon machen wollen", sagt Tommy Honton, Mitbegründer des Museums. Besucher können hautnah die Geschichte des Selbstporträts (ja, so hieß das früher mal) miterleben - bis zurück in die Steinzeit. Es gibt zum Beispiel ein Fotostudio komplett in schwarz-weiß gehalten, für Fotos im Flair der 1920er-Jahre. Außerdem: das nachgebaute Schlafzimmer von Vincent van Gogh aus seinem berühmten Gemälde. Natürlich ist es begehbar, um darin Selfies machen zu können.

"Game of Selfies"

Der Selfie-Thron, der stark an die Serie "Game of Thrones" erinnert, soll laut Museum den nie endenden Kampf über die Präsenz in den sozialen Medien widerspiegeln. "Wir wollten uns nicht nur auf die oberflächlichen Werte von Selfies konzentrieren, sondern darauf, wie das Phänomen die Menschheit ergriffen hat und wie universell es ist", erzählt Honton. "Wir haben Kunst aus der ganzen Welt, die von Selfies inspiriert ist, doch der Fokus liegt für uns auf den interaktiven Installationen, mit denen die Besucher coole Fotos von sich machen können."

Das Selfie-Museum basiert auf einem Pop-Up-Konzept, das heißt, dass es die Ausstellung nur zwei Monate zu sehen gibt. Danach verschwindet das Museum wieder. Noch bis zum 31. Mai haben Besucher die Chance, das interaktive Spektakel zu besuchen. Mehr Informationen findet ihr auch auf der Website des Museums.

Fotografie: Studie zeigt: Von dieser Seite wirkt man auf Selfies attraktiver
def
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?