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Foo-Fighters-Sänger: Wegen Dave Grohl: Massenansturm auf Hamburger Weinladen

Foo-Fighters-Sänger Dave Grohl scherzte am Sonntag auf seinem Konzert in Hamburg über einen Weinladen. Seine Fans stürmten den am nächsten Tag - und überraschten den Geschäftsführer gewaltig.

Foo-Fighters-Frontmann Dave Grohl auf dem Rock-im-Park-Festival 2018

Foo-Fighters-Frontmann Dave Grohl auf dem Rock-im-Park-Festival 2018

Der Auftritt der Foo Fighters am Sonntag ließ 60.000 Fans zur Trabrennbahn Bahrenfeld in Hamburg strömen. Ein gigantisches Konzert, für das die Besucher mehrere Strapazen auf sich nehmen mussten: langes Anstehen, mehrere Stunden warten auf den Main-Act und eventuell einen langen Anreiseweg - dazu noch die knackigen 100 Euro für die Karten. Da ist es logisch, dass einem richtigen Fan der Band auch sonst kein Aufwand zu groß ist, um sein Idol wieder zu treffen.

Ansturm auf Eppendorf

So war es auch am Montagmittag, als sie den Weinladen Gröhl in Eppendorf überfielen. Der Grund: Dave Grohl hatte laut Angaben der "Hamburger Morgenpost" bei einer Verschnaufpause während des Konzertes die Gelegenheit genutzt, seinen Fans von seinem Tag in Hamburg zu berichten. Er erzählte, wie er auf dem Weg zum Konzert eine Weinhandlung mit "seinem" Namen entdeckte. Daraufhin lud er die 60.000 Fans auf ein Gläschen Wein um 12 Uhr am Montag in das Geschäft ein. Er sagte, man solle bei der Bestellung einfach nur seinen Namen sagen und bekäme das Glas dann kostenlos. Die meisten hielten das für einen Scherz - bei der Menge an Menschen.

Trotzdem wagten es einige 100 unter ihnen zur Weinhandlung, um ihr Glück zu versuchen. Geschäftsführer Holger Bracker hatte nur über Freunde von der Ankündigung des Sängers gehört. Von der Band hatte er hingegen keine Nachricht bekommen.

Happy-End für alle Beteiligten

Der Ansturm überraschte ihn -trotzdem schenkte er den Fans aus, ohne zu wissen, ob Grohl überhaupt auftauchen würde. Als er nach einigen Stunden immer noch nicht aufgekreuzt war, gingen die erste Fans wieder. Schließlich kam Grohl aber doch noch gegen 15 Uhr vorbei und löste sein Versprechen ein. Er bedankte sich bei dem Geschäftsführer für die Bewirtschaftung seiner Fans und nahm sich noch Zeit für ein paar Fotos.
Somit lohnte sich die Weinverkostung nicht nur für die durstigen Foo Fighters-Freunde, sondern wohl auch für Holger Bracker und den Weinladen mit dem berühmten Namen.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.