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Nach Massaker in El Paso und Dayton Rihanna attackiert Trump: "Donald, du hast 'Terrorismus' falsch geschrieben"

Sängerin Rihanna und US-Präsident Donald Trump
In einem Instagram-Post hat Rihanna Donald Trump kritisiert
© Media Punch / AdMedia / Picture Alliance
Die zwei Massaker in El Paso und Dayton haben die Debatte um Waffenbesitz in den USA erneut angefacht. Pop-Sängerin Rihanna gehört zu denen, die US-Präsident Donald Trump stark kritisieren.

Die USA stehen unter Schock. Innerhalb von 13 Stunden starben 29 Menschen bei zwei Massakern in El Paso und Daytona. Während Präsident Donald Trump sich bemüht, Mitgefühl zu zeigen ("Hass hat keinen Platz in unserem Land, und wir werden uns darum kümmern"), sieht er sich selbst massiven Vorwürfen ausgesetzt. Mit seiner Rhetorik sei er für die Bluttaten in den Bundesstaaten Texas und Ohio mitverantwortlich, sagen Kritiker. Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders rief Trump auf, seine "rassistische, hasserfüllte und einwanderungsfeindliche Rhetorik" zu stoppen. 

Rihanna: "Einfacher, eine AK-47 zu bekommen als ein Visum"

Auch aus der Musikwelt bekommt Trump Gegenwind. Pop-Ikone Rihanna teilte auf Instagram einen Tweet von Trump, den sie wie folgt kommentierte: "Donald, du hast 'Terrorismus' falsch geschrieben. Dein Land hat zwei Terrorangriffe direkt hintereinander erlebt, innerhalb von Stunden starben fast 30 unschuldige Menschen."

An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Instagram integriert.
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Die 31-Jährige verwies auf die Schießerei in Gilroy in Kalifornien. Vergangenes Wochenende hatte ein 19-Jähriger dort mit einem Sturmgewehr bewaffnet wahllos auf Besucher eines Festivals geschossen und drei Menschen getötet. Aus diesem Grund kritisierte Rihanna zudem die lockeren Waffengesetze. "Stellt euch eine Welt vor, in der es einfacher ist, eine AK-47 zu bekommen als ein Visum."

Für ihre Worte bekam sie viel Zustimmung. "Amen", entgegnete ihr Latin-Pop-Sänger Luis Fonsi – und auch Rapper Big Sean schrieb: "Gut gesagt." Ob sich Donald Trump nun tatsächlich gezwungen sieht, härte Waffengesetze einzuführen, ist mehr als unwahrscheinlich. Auf die Frage, ob er etwas gegen die Waffenprobleme im Land tun werde, sagte er am Sonntag, seine Regierung habe bereits viel getan.

rpw

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