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Locken? Leider nein.: Fünf Dinge, die du nur kennst, wenn du extrem glatte Haare hast

Es ist das ewige Spiel: Wer Locken hat, träumt von glatten Haaren und wer glatte Haare hat, träumt von Locken. Letzteres ist allerdings auch viel logischer. Denn ein paar Dinge nerven einfach tierisch.

Frau mit glatten Haaren

Will man nicht immer das, was man nicht kriegen kann? Viele Menschen mit sehr glatten Haaren wünschen sich Locken. Oder zumindest ein bisschen Welle.

Getty Images

Natürlich will man immer das haben, was man selbst nicht hat. Und natürlich ist das wahrscheinlich mit ganz eigenen Problemen versehen – aber wenn ich jemanden sehe, der so wunderschöne, voluminöse, lockige Haare hat, dann kann ich nicht anders, als wahnsinnig neidisch zu werden.

Denn ich habe einen ganzen Kopf voller Babyhaare. Dünn und gefühlt etwa zwölf an der Zahl. Da kann man mir noch so oft erzählen, dass dicke, lockige Haarpracht auch nicht nuuuur toll ist – MIR DOCH WURST! ICH WILL AUCH! So sehr, dass ich mir als Kind von meinem Taschengeld Lockenshampoo gekauft habe, weil ich dachte, dass es mir Locken machen würde. Tragisch, wa?

5 Dinge die du nur kennst, wenn du ultra glatte Haare hast

1. Ein Kopf voll Knete

Mit Zopf schlafen gehen? Hahahahaha! Süß! Was in den Filmen immer aussieht wie ein super Trick, um am nächsten Morgen noch die gleiche glatte, weiche Mähne an den Start bringen zu können, ist in Wahrheit eine fiese Lüge! Am besten machst du dir abends schon die Frisur, die du morgens haben willst. Denn deine Haare haben ein bisschen was von magischer Knete. Sie werden sich mitten in der Nacht unweigerlich in eine Position begeben, diese für gut befinden und dann nie wieder eine andere Form annehmen. NIE WIEDER!

2. Föhnen ohne Rundbürste? Fass doch gleich in die Steckdose

"Willst du etwa OHNE FÖHNEN vor die Tür?! MIT NASSEN HAAREN?!" Ja, will ich. Ich habe mir seit circa zehn Jahren nicht mehr die Haare geföhnt. Die Gründe dafür sind einfach: Kommen meine nassen Haare zu schnell mit heißer Luft in Berührung, sehe ich innerhalb von Sekunden aus, als wäre auf meinem Kopf ein Wischmopp explodiert. Das einzige Hilfsmittel, das dem entgegenwirken könnte, ist eine Rundbürste. Aber hat da irgendjemand morgens vor der Arbeit Bock drauf? Nein.

3. Du wäschst dir nur alle drei Jahre die Haare? Mensch, das ist ja schön für dich

Man soll sich nicht so oft die Haare waschen, heißt es. Das sei nicht gut für die Haarpracht, heißt es. Dadurch würden sie austrocknen. Gut, also fängt man an, sich die Haare nur noch alle zwei Tage zu waschen. Und jede Woche gefühlte drei Flaschen Trockenshampoo zu leeren. Denn dank NULL Volumen kleben die leicht angefetteten Haare, die bei anderen Menschen gar nicht auffallen würden, am Kopf, so als habe man sie mit literweise Öl eingerieben. Das ist schlicht eine Frage von Relativität.

4. Volumeeeen? Wo steckst duuuuuuu?

Volumen? Kenn ich nicht. Soll aber nett sein. Meine Haare hängen runter als würden sie sämtlichen Weltschmerz höchstpersönlich auf den Schultern tragen. Da kann ich kiloweise Spray und Volumenpuder und Schaumfestiger reinballern, spätestens eine halbe Stunde später haben sich die Spitzen wieder der Schwerkraft hingegeben. Aus einem voluminösen High-Ponytail wird ein trauriger Zipfel und aus den hotten Beachwaves eine Frisur, die irgendwie an Samara erinnert. Isso.

5. Lockenwickler, Lockenstab, Dauerwelle – alles nicht the real deal

Wenn du wie ich bist, dann hast du schon alles probiert, um deine Haare irgendwie in Bewegung zu bringen. Aber egal wie häufig dir deine Oma schon die Haare in Lockenwickler gedreht hat, woraufhin du die unbequemste Nacht deines Lebens auf einem kleinen Kissen von stacheligen Rollen verbracht hast, die sich in deine Kopfhaut boren – das sieht am Ende einfach nicht natürlich aus. Und lohnt sich null, weil es innerhalb einer halben Stunde ja eh wieder platt runterhängt. Und dann bist du nicht nur unausgeschlafen, sondern auch noch zusätzlich doll genervt.

jgs
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