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Nach Kritik an "Arielle"-Besetzung: Twitter-User kritisiert: Tim von TKKG wird immer hellhäutiger und keinen stört's

Die Titelmusik von TKKG schallt seit Jahrzehnten durch die Kinderzimmer der Republik. Jeder Fan glaubt, die vier Detektive ganz genau zu kennen. Aber stimmt das? Ein Twitter-User hat sich die verschiedenen Cover mal genauer angesehen und richtet scharfe Worte an die Unterstützer der Kampagne #notmyariel.

Tim, Karl, Klößchen und Gaby - die Titelhelden von TKKG

Tim, Karl, Klößchen und Gaby - die Titelhelden von TKKG

Als der Cast für die Realverfilmung des Disney-Klassikers "Arielle- die kleine Meerjungfrau" bekannt wurde, war das Entsetzen groß. Die Sängerin Halle Bailey wird die Rolle der Arielle spielen. Eine schwarze Arielle? Für viele "Traditionalisten" offensichtlich nicht auszuhalten, sie ließen ihren Unmut in den sozialen Medien unter dem Hashtag #notmyariel freien Lauf. Dass die Debatte über die Hautfarbe einer Meerjungfrau nicht nur völlig weltfremd und rassistisch ist, sondern auch vor Doppelmoral nur so trieft, zeigt das Gegenstück zur Debatte um die angebliche Unantastbarkeit unserer Kindheitshelden. 

Zumindest behauptet das Twitter-User Tino Hahn, der sich die Hautfarbe der vier Charaktere des berühmten Detektiv-Quartetts TKKG genauer angeschaut hat und auch dort Rassismus wittert. Hahn postete zumindest kürzlich ein Bild, auf dem das Cover der bekannten Hörspielreihe im Wandel der Zeit (1979 bis 2009) abgebildet ist. Soweit, so unspektakulär. Auffällig ist hierbei jedoch, wie sehr sich die Darstellung der Hauptcharaktere über die Jahre hinweg verändert hat.

 

TKKG-Macher ließen Tim heller werden

Auf dem ersten Cover, das die Bücher und Kassetten zwischen 1979 und 1983 zierte, sind die Protagonisten der Reihe nach abgebildet. Einer sticht dabei hervor. Tim – damals noch Tarzan genannt – wird als sehr dunkelhäutiger Junge mit schwarzer Lockenpracht dargestellt, während Karl, Klößchen und Gaby eher als mitteleuropäisch (weiß) illustriert werden. Was das mit der aktuellen Debatte um die Besetzung von Arielle zu tun hat? Twitter-User Tino Hahn erläutert den Zusammenhang: "Wann wird Tim von TKKG eigentlich wieder von einem Schwarzen gespielt. Wo sind da eure Forderungen danach, dass man Charaktere aus eurer Kindheit nicht verändern darf?" Seit dem 6. Juni ist der neue Kinofilm "TKKG - jede Legende hat ihren Anfang" in den deutschen Kinos zu sehen. Der Darsteller von Tim, Ilyes Moutaoukkil, ist nicht schwarz. Empörungen über die Rollenbesetzung gab es – im Gegensatz zu der Arielle-Verfilmung – nicht. 

Das mag vielleicht daran liegen, dass Tarzan zwar auf dem Cover durchaus als dunkelhäutig wahrgenommen wird, in den Büchern jedoch nie die Rede davon ist, dass er schwarz sei. Dort wird er lediglich als gebräunt beschrieben. Wirft man einen Blick auf das zweite Cover von TKKG, das ab 1983 und bis 2007 Gültigkeit besaß, erkennt man, dass Tims Hautfarbe einen Ton heller gemacht wurde. Der "Michael-Jackson-Effekt" des Tim aka "Tarzan" setzt sich sukzessiv fort. Zwischen 2007 und 2009 wurde er dann wieder eine Stufe heller gezeichnet. 

Tim kann eigentlich nicht schwarz sein

Seit 2009, das auch dem gegenwärtigen Cover entspricht, ist Tims Hautfarbe kaum noch zu unterscheiden von dem Rest der Bande. Einzig seine schwarze Lockenpracht ist geblieben, wenn auch mit einem ordentlicheren Haarschnitt versehen. Auf den ersten Blick scheint die "Verwandlung" von Tim gewollt und bewusst verändert. Sieht man genauer auf die literarischen Vorlagen, die ein gewisses Bild des Anführers der Gruppe zeichnen, kann man jedoch nur zu dem Schluss kommen, dass Tim gar nicht schwarz sein kann und es auch nie war. Schließlich wirft er gerade nur so mit Stereotypen und rassistischen Unterstellungen um sich. Jeder, der nicht akzentfrei deutsch spricht, einen dunkleren Hautton hat, oder Ausländer ist, wird verdächtigt. Ein klarer Fall von Racial Profiling und Tim ist immer mittendrin mit seinen Anschuldigungen.

Der Tweet von Tino Hahn wurde bereits hundertfach kommentiert. Die überwiegende Meinung der Nutzer ist einstimmig: Die etwas ungenaue Farbauswahl für die Hautfarbe des Junior-Detektivs sei wohl dem Umstand geschuldet, dass die Grafiker im Jahr 1979 noch weit entfernt waren von Computer-animierten Gesichtern und dennoch hervorheben wollten, dass Tim einen südländischen Touch hat. 

Auch die anderen TKKG-Charaktere veränderten sich

Trotzdem lässt sich nicht von der Hand weisen, dass die Figuren optisch angepasst wurden und weniger divers wirken als noch zu Beginn der Reihe. Während Klößchens Haupt noch bis 2007 ein feuerroter Scheitel zierte, entschieden sich die Grafiker, ihn ab 2009 einfach blond werden zu lassen. Die roten Wangen verschwanden ebenfalls. Auch Karl's Aussehen wurde entsprechend angepasst. Seit 2009 ist er im Rollkragenpullover zu sehen, die Haare trägt er seither etwas zerzauster als noch zuvor. Auch bei der Haarfarbe hat sich etwas getan. In den 80er- und 90er-Jahren und auch noch bis 2007 waren seine Haare braun. Seit 2009 hat er dunkelblondes Haar. Einzig Gaby's Aussehen blieb seit Beginn unverändert, zumindest was die Haar- und Hautfarbe betrifft.

An diesen Veränderungen hat sich bislang kaum jemand gestört. Diese Gelassenheit würde auch der aktuellen Diskussion "Arielle" ganz guttun.

fk
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(