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Moralisch fragwürdige Kinderhelden: Die TKKG-Folgen unserer Kindheit würden heute einen veritablen Shitstorm verursachen

Millennials sind mit den Abenteuern von Tim, Karl, Klößchen und Gaby groß geworden. Hört man sich die Folgen von damals als Erwachsener aber noch einmal an, stellt man fest: WTF?

Tim, Karl, Klößchen und Gaby - die Titelhelden von TKKG

Tim, Karl, Klößchen und Gaby - die Titelhelden von TKKG

Es gibt so Dinge, da muss man sich einfach zwischen zwei Optionen entscheiden. Cola oder ? Stones oder Beatles? Und natürlich: "Die drei Fragezeichen" oder "TKKG"? Die beiden erfolgreichsten deutschen Hörspielreihen (Ja, von mir aus, die "Fünf Freunde" gibt es auch noch) haben eine ganze Generation durch die Kindheit begleitet.

Ich bin TKKG-Fan der ersten Stunde - also fast. Als ich 1988 das Licht der Welt erblickte, gab es TKKG-Bücher bereits seit neun Jahren, die Hörspiele seit sieben. Trotzdem fand die Serie schnell den Weg in mein Herz und die Kassettensammlung den Weg in den ausziehbaren Bettkasten in meinem Kinderzimmer. Großartige Folgentitel wie "Angst in der 9a", "Die Falschmünzer vom Mäuseweg" und "Todesgruß vom Gelben Drachen" sorgsam nach Nummern sortiert. Fast jeden Abend kuschelte ich mich mit meinen zwei großen Brüdern zusammen ins Bett, um im Dunklen den Abenteuern von , Karl, Klößchen und Gaby+- zu lauschen. Heute nur noch ein Relikt, war die MC samt Ghettoblaster damals noch der heiße Scheiß. Ich kann es noch immer in meinem Kopf hören, dieses beruhigende, monoton walzende Geräusch des Abspielens, kurz bevor die Titelmelodie einsetzt: "TKKG – die Profis in spe".

Einige Jahre später verlor ich dann das Interesse an den Kassetten, meine verkaufte die Sammlung auf dem Flohmarkt und TKKG verschwand lange aus meinem Kopf. Bis vor ein paar Jahren. Mit Anfang 20 habe ich mir in einem Anflug von Nostalgie mal wieder ein paar alte TKKG-Folgen geben wollen und war – gelinde gesagt – überrascht. Was einem doch als Kind alles so nicht auffällt, und was mit erwachsenen Augen, oder besser: Ohren, dann doch ganz anders klingt.

TKKG und die fragwürdige Moral

Ich musste feststellen: TKKG ist keine unschuldige, unverfängliche Kinderserie, sondern voll von komischen Vorurteilen und moralisch mehr als fragwürdigen Verhaltensweisen. Tarzan – oder Tim, wie man ihn ab Folge 38 nennen musste, weil Tarzan markenrechtlich geschützt ist – verprügelt zum Beispiel ständig irgendwen aus irgendwelchen Gründen. Hier und da von der Notwehr gedeckt, drescht sich der Anführer der Vier durch fast jede Folge. Er droht einem völlig unbescholtenen Obdachlosen auch schon mal "Dresche" an, wenn er nicht mit den gewünschten Infos rausrückt – ohne dass der vorher in irgendeiner Form aggressiv war.

In einer anderen Folge prügelt Tim gar Obdachlose aus ihrer Behausung, nur damit er und Klößchen einen Tag "Penner spielen" können. Den kleinen dicken Willi aka Klößchen wiederum mobbt der Held der Serie fast durchgehend wegen seines Gewichts. Und die Tätersuche machen sich TKKG gerne auch mal ein bisschen einfacher. So sind alle "Punker", "Penner" oder "Zigeuner" von vornherein schon mal suspekt – und am Ende nicht selten die Schuldigen. Auch das Frauenbild lässt – zumindest aus heutiger Sicht – zu wünschen übrig. Gaby wird zum Beispiel oft weggeschickt, wenn es spannend wird, weil "ein Mädchen um diese Uhrzeit nach Hause gehört" und von ihrem Freund Tim bekommt sie auch schon mal den freundlichen Hinweis, "das Maul zu halten". Ansonsten ist sie hauptsächlich Anhängsel und ein wandelndes Klischee: hübsch, blond und furchtbar lieb zu Tieren.

Popkultur und der zeitliche Kontext

Selbstverständlich muss man Popkultur im Kontext der Zeit betrachten, in der sie entstand. TKKG gibt es seit 1979, mehr als die ersten 100 Folgen sind vor der Jahrtausendwende veröffentlicht worden. In den 80er-Jahren war das Mainstream-Frauenbild noch anders als heute, Obdachlose wurden von den meisten nun mal "Penner" genannt – und selbst das Wort "Neger" war hier und da noch gebräuchlich (was auch immer uns der TKKG-Autor mit Tims Ausspruch "Das haut den selbst stärksten Neger aus der Weltraumkapsel" sagen wollte).

Aus heutiger Sicht wirkt vieles von TKKG mindestens verstörend, und man fragt sich, warum damals den Eltern nicht aufstieß, womit sie ihre da konfrontierten. Aber heutzutage würden Eltern auch nicht mehr im Auto rauchen, wenn hinten die Kinder sitzen. Oder die zehnköpfige Geburtstagsgesellschaft der kleinen Tochter in einem handelsüblichen Kombi ins Schwimmbad fahren – und zwar mit einer Tour. Früher aber war das alles normal. Früher wurde über manche Dinge halt weniger nachgedacht. Früher war TKKG einfach eine Serie über vier Helden, die über jeden Zweifel erhaben waren. Heute aber, da bin ich mir sicher, würde TKKG als Neuerscheinung einen veritablen Shitstorm nach sich ziehen – wenn sich denn überhaupt ein Verlag finden würde, der die TKKG-Folgen von damals heute so noch mal herausbringen würde.

Themen in diesem Artikel
Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?
Gerneralvollmacht und Insichgeschäft
Wir sind 3 Kinder und 2 haben Generalvollmacht. Unser Bruder hat Vorkaufsrecht eingetragen für die Elterliche Wohnung. Unsere Mutter ist im Mai 2016 gestorben, meinem Bruder war der Vater zu stressig im Haus also kam er 4 Tage nach Mutter s Tod ins Pflegeheim. Ich fragte meinen Bruder der in dem Haus wohnt wo auch die Eltern lebten was nun mit der Wohnung geschieht. Mein Bruder erklärte die bleibt leer es kommen keine Fremden ins Haus. Ich ging mit meiner Vollmacht zum Notar und fragte nach da in der Vollmacht geschrieben war den Besitz ordentlich verwalten. Ich bekam vom Notar die Auskunft vermieten oder verkaufen und wir benötigen einen Gutachter. Mein Bruder bekam 3 Wochen später von dem selben Notar die gleiche Information. Ein paar Tage später schickte mir mein Bruder eine Mail, er möchte die Wohnung kaufen, schickte mir ein leeres Dokument mit das ich unterschreiben soll und zu diesem Betrag geht dann die Wohnung an ihn über. Er wollte ein Gutachten bei der Gemeinde erstellen lassen wo seine ganzen Freunde im Ausschuss sitzen. Ich hab das natürlich nicht unterschrieben und wir holten (der andere Bruder und ich ) einen Gutachter. Die Wohnung mit 93 qm, riesigem Garten, Stellplatz, 2 Fam. Haus zentrale Lage mit S-Bahn-Anbindung wurde geschätzt auf 139.000 Euro. Also kam der nächste Kaufvertrag meines Bruders zu dem Wert.Mit dem Wert waren wir ebenso nicht einverstanden, warum verkauft man eine Wohnung zum Gutachterwert wenn man auf dem freien Markt einen total anderen Preis erzielt ! WIr setzten die Wohnung in Immoscout und hatten eine feste Kaufzusage für 218.000 Euro ! Hatten von unserem Bruder einen Termin gesetzt bekommen zum 30.11.16 sollen wir nachweisen wie wir einen Preis um die 200.000 erzielen wollen. Wir hatten unserem Bruder die Kaufzusage vor dem gesetzten Termin gesendet und boten ihm an die Wohnung für 200.000 Euro zu kaufen. Noch vor Ablauf und nach unserem Angebot kam von der Gegenseite .. tut uns leid die Wohnung ist seit 15.11.16 vermietet auf 3 Jahre ohne Kündigungsrecht von beiden Seiten, somit ist der Verkauf nicht mehr möglich ..... so nun kam der Hammer, das Schloss wurde ausgetauscht und ich kam weder in den Garten noch ins Haus. Wir haben Klage gestellt ! Bis der Termin auf dem Gericht endlich kam, wurde von unserem Bruder 3 x verschoben kam die Hiobsbotschaft bei dem Termin.. unser Bruder fuht im April 17 zu einem Notar, 100 km von unserem Wohnort und verkaufte sich die Wohnung mit seiner Vollmacht selbst zum Preis von 160.000 Euro... . ...58.000 Euro weniger als wir auf dem freien Markt bekommen hätten und natürlich steckt er ab diesem Termin die Miete ein. Wir haben Klage beim Landgericht gestellt...und jetzt kommt der Witz.. er kommt damit wahrscheinlich durch .. Wertgutachten waren 139.0000 Euro, wir hätten 218.000 Euro bekommen Differenz 58.000 Euro und er darf bis 30 % abweichen ! Was ist das denn für ein Gesetz .. Im Testament stand alles zu gleichen Teilen und wir sollen das Vorkaufsrecht unseres Bruders beachten.... 1, 16.08.17 starb Vater ! Rechtzeitig die Wohnung aus dem Erbe geholt ! Weiss jemand einen Rat ?