HOME

Neue Studie: Es ist bewiesen: Deinem Hund gefällt es tatsächlich, wenn du mit ihm wie mit einem Baby sprichst

"Sooo ein braver Junge! Ja fein, du Schnuckelputzi!" Wer seinen Hund wie ein Baby behandelt, tut ihm etwas Gutes, hat nun eine Studie bewiesen. Jahrelang haben wir die Hundebesitzer belächelt - zu Unrecht!

Ein Foto von einem fröhlichen Hund

"Braaaaver Junge!" Wer mit seinem Hund in Babysprache spricht, tut ihm etwas Gutes, hat jetzt eine Studie herausgefunden.

Unsplash

Als Nicht-Hundebesitzer steht man manchmal ratlos daneben, wenn die beste Freunde oder Kollegen plötzlich anfangen zu reden, als wären sie grenz-debil: "Du kleines Pupsi. Oh ja, ganz fein hast du Kacki gemacht!" Dabei halten sie den Kopf ihres Hundes in den Händen oder kneifen ihm in die Wange oder klopfen ihm seltsam auf den Rücken. Hm, ja, der Hund hat geschissen. Wow. 

Nun haben alle Hundebesitzer endlich eine Entschuldigung für ihr Verhalten, denn eine neue Studie, die im Journal "Animal Cognition" veröffentlicht wurde, hat herausgefunden: Den Hunden gefällt es tatsächlich, wenn man sie wie Babys behandelt und mit ihnen spricht, als wären sie nicht ganz dicht. 

Hunde: Jahrelang haben wir die Babysprache belächelt - zu Unrecht!

Für diese Erkenntnis wurden 37 freiwillige Hunde (also, es war der freie Wille von Frauchen und Herrchen) getestet. Jeder der Vierbeiner wurde an der Leine in einen Raum geführt, in dem sich zwei Menschen befanden. Aufnahmen von verschiedenen gesprochenen Sätzen und Wörtern wurden ihnen vorgespielt, einmal in einem normalen Ton und einmal mit Babystimme. Währenddessen maßen die Wissenschaftler, wie lange die Hunde bei den jeweiligen Aufnahmen aufmerksam waren. Anschließend ließen sie die Hunde von ihren Leinen, um zu sehen, bei welchem der beiden Menschen sie länger verweilen. 

Das Ergebnis: Welpen sind generell aufmerksamer, wenn ihre Besitzer mit ihnen in der übertriebenen, hohen Stimme sprechen. Erwachsene Hunde dagegen interessieren sich besonders für in Babysprache gesprochene Sätze und Wörter, die für sie relevante Begriffe wie "Gassi" enthalten. 

Wir werden uns also nächstes Mal mit abfälligen Blicken zurückhalten und die süßen kleinen Besitzerchen loben, die sich soooo knuffig um ihre kleinen Schnuffis kümmern. Fein gemacht!

Vier Hundewelpen sitzen auf einer Decke. zwei spielen miteinander.
def
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?