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"Dein schlimmster Albtraum – mal 100": Zwei Brüder bekamen fast zeitgleich die Diagnose Krebs – und kämpfen gemeinsam

Als Keri Redfearns Sohn Leo die Diagnose Krebs bekommt, ist sie am Boden zerstört. Vier Monate später folgt der nächste Schock: Auch Leos kleiner Bruder Oliver ist schwer krank. 

Leo und Oliver sind Brüder – und kämpfen gemeinsam gegen den Krebs

Leo (l.) und Oliver sind Brüder – und kämpfen gemeinsam gegen den Krebs

Vor vier Monaten wurde Keri Redfearns schlimmster Albtraum wahr – ihr zehnjähriger Sohn Leo ist an Krebs erkrankt, im Oktober diagnostizierten die Ärzte bei dem kleinen Jungen ein Neuroblastom. Er kam ins Krankenhaus, begann eine Chemotherapie. Zuvor hatten Ärzte seine Symptome immer wieder ignoriert und die Eltern beschwichtigt.

Ende Januar dann der nächste Schock: Auch Leos kleiner Bruder Oliver, 6, erkrankt an Krebs, er leidet unter dem Non-Hodgkin-Lymphom. Der britischen "MailOnline" sagte Keri: "Stellen Sie sich ihren schlimmsten Albtraum vor und multiplizieren sie das Gefühl mit 100 – so fühlt es sich an."

Die Brüder unterstützen sich im Kampf gegen den Krebs

Nun liegen die beiden Brüder gemeinsam im Krankenhaus und versuchen, einander so gut es geht zu unterstützen. Keri: "Oliver plaudert sehr gerne und überzeugt Leo davon, dass er seine Medizin nehmen muss. Damit hat Leo ein paar Probleme, weil er jetzt schon seit vier Monaten dabei ist und die Behandlung immer härter wird." Außerdem haben die Jungen jeweils eine Kette mit "Mutperlen": Für jede erfolgreich überstandene Behandlung fügen sie ihrer Kette eine Perle hinzu. Nach rund vier Monaten ist Leos Kette bereits knapp sechs Meter lang …

Leo’s beads of courage, each bead represents a procedure or part of their cancer journey, Leo’s is almost 20ft long in 4 months

Gepostet von Leo and Oliver’s battle together against childhood cancer am Mittwoch, 14. Februar 2018

Und ein weiterer Faktor belastet die Familie schwer: Keri Redfearn und ihr Mann Shaun wechseln sich ab, schlafen jeweils drei Tage im Krankenhaus und drei Tage zu Hause – sehr zu Lasten ihrer ihrer fünfjährigen Tochter Isobel: "Isobel vermisst alle sehr. Sie ist Autistin, weshalb sie Veränderungen nur schwer verarbeiten kann. Sie ist daran gewöhnt, dass die ganze Familie zu Hause ist, und jetzt ist immer nur eine Person zur Zeit bei ihr."

Keri versucht nun das Bewusstsein für Kinderkrebsarten zu steigern. Sie sei mehrfach mit Leo beim Arzt gewesen und immer wieder zurückgewiesen worden: "Er hatte Schmerzen. Die Ärzte meinten es sei eine Entzündung der Brustmuskulatur und dass er sich die Schmerzen einbilden würde, weil er nicht zur Schule wolle." So seien acht Monate vergangen, bis der Krebs diagnostiziert wurde. Die Familie sei im Urlaub gewesen, als Keri und Shaun bemerkten, dass Leos Knochen unter der Haut sehr klar erkennbar waren: "Ich bin mit ihm zum Arzt marschiert und habe ihm gesagt, dass da etwas gehörig falsch läuft. Dann hat er endlich einen Test veranlasst!"

Keri möchte, dass Eltern in solchen Situationen ernster genommen werden: "Wenn es ein Problem mit dem Kind gibt, wenn sie glauben, dass da etwas nicht richtig ist, dann sollten sie auf einen Test drängen." Nun fühle es sich an, als habe man ihr den Boden unter den Füßen weggezogen: "Wir haben alle gehofft, dass die Diagnosen nur irgendein schrecklicher Fehler waren." Doch Leo und Oliver kämpfen gemeinsam tapfer weiter.

jgs
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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