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Gangster-Film: Lehrer schießen sich gegenseitig ab - und es wird von allen gefeiert

Der Schulleiter schnupft Kokain und die Sozialpädagogin vertickt Crystal Meth. Die Lehrer einer Hamburger Gesamtschule haben einen Gangster-Film gedreht – und der ist auch noch megagut geworden.

Eine Frau und zwei Männer sitzen an einem Tisch. Hinter ihnen steht ei n Bodyguard mit Gewehr

Die Handlanger vom "Don von Dulsberg" sind eigentlich Deutsch-, Englisch- und Philosophie-Lehrer an der Gesamtschule "Alter Teichweg".

Bei uns an der Schule waren die Lehrer schon megacool, wenn sie sich mal zur Mottowoche verkleidet haben. Die Lehrer einer Grund- und Gesamtschule in Hamburg erhöhen das Niveau jedoch gewaltig: Sie haben als Dank an ihre Schüler einen Gangster-Streifen à la Quentin Tarantino gedreht und werden jetzt logischerweise von allen gefeiert: "Gibt Herrn Kunze und Herrn Rausch den Oscar den sie verdient haben", kommentiert ein Schüler unter dem Video. Ein anderer Fan schreibt: "Hammer!! Es sollte viel mehr Schulen mit so viel Humor geben!"

Wenn man sich den Kurzfilm ohne Hintergrundwissen anguckt, könnte man fast meinen, dass es sich um den dritten Teil des Gangster-Films "Kill Bill" handelt: Das Intro erscheint in gelbem Text, "Baby Did A Bad Bad Thing" von Chris Isaak ertönt im Hintergrund, und drei nervöse Gangster-Komplizen sitzen wartend in einem Flur, bis sie reingebeten werden: "Ihr wisst ja, wie das läuft." Erst dann kann man ahnen, dass der Drehort in Wirklichkeit eine Schule ist und zwar in Dulsberg, Hamburg. Der 11-minütige Gangster-Film wurde nämlich zum Jubiläum des 100. Films der eigenen Video-Werkstatt "Kultur-Agenten Hamburg" gedreht.

Die Schüler durften entscheiden, wer mitspielt

Normalerweise produzieren die Schüler aus der Grund- und Gesamtschule "Alter Teichweg" Videos selber und auch bei diesem Film, wurden die Schüler in die Entscheidung miteinbezogen. So legten die Schüler zum Beispiel fest, welche Lehrer mitspielen sollten. Das Resultat war, dass ausgerechnet die Lehrer "gecastet" wurden, die man sich eigentlich nicht in einem Gangster-Film vorstellen kann. So wurde der Junkie vom Mathe-Lehrer und der betrügerische Gangster vom Philosophie-Lehrer gespielt. 

"Wir mussten für Wochen Kristalle züchten, um das Crystal-Meth dar zustellen" 

Einen Drogenfilm in der Schule zu drehen hat jedoch auch seine Konsequenzen: "Wir mussten für mehrere Wochen blaue Kristalle für das Crystal Meth züchten. Das war dann immer etwas merkwürdig, wenn Eltern oder Besucher ins Büro gekommen sind" erzählt Björn Lengwenus, der Schulleiter und "Boss" im Film, NEON.

Am Ende hält der "Boss" gegenüber seiner Handlangern auch noch eine metaphorische Rede über den Jünger Matthäus. Natürlich. Denn Lengwenus ist nicht nur Schulleiter, sondern auch Religionslehrer.

Einen zweiten Teil mag es womöglich auch geben, bei dem jetzt auch der Rest der Lehrer mitspielen will.

Matherätsel: Wie lautet die richtige Lösung für diese Gleichung?
jpb
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.