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Thread: Gatorade und vertrocknete Seife: Die schlimmsten Geschenke der Reddit-User

Geht es an Weihnachten um die Geschenke? Nein, natürlich nicht. Ist es trotzdem ziemlich witzig, wenn jemand ein Geschenk bekommt, das ihn alles andere als festlich stimmt? Absolut. Finden die Reddit-User auch.

Frau mit Geschenk

Was da wohl drin ist?

Unsplash

An Weihnachten geht es nicht um die Geschenke. Es geht darum, gemeinsam mit der Familie – ob biologisch oder gewählt – viel zu viel zu essen und sich dann unter dem Weihnachtsbaum die Bäuche zu halten und über Magenschmerzen zu klagen, während irgendein Onkel ein bisschen zu viel Eierlikör auf sein Eis gehauen hat und auf dem Sofa einschläft. 

Und trotzdem freuen wir uns natürlich alle über die eine oder andere Aufmerksamkeit. Dass die aber nicht immer ausschließlich erfreulich ist, sehen wir an einem Reddit-Thread. Denn ein User der Online-Community stellte folgende Frage in die Runde: "Reddit, was war das blödeste Geschenk, das ihr je bekommen habt?" Und wer jetzt glaubt, das KANN eigentlich nur gut werden, der hat völlig recht.

Die schlimmsten Geschenke von Reddit

So schreibt nicoolet beispielsweise: "Zu Weihnachten hat meine Tante (Tante 1) mir und meiner Schwester mal Flüssigseife geschenkt, die schon total hart geworden war. Sie ist bekannt dafür, sehr sparsam zu sein und gerne mal alte Geschenke weiter zu verschenken. Tante 2 hat dem Sohn von Tante 1 mal ein Hemd geschenkt. Ein paar Jahre später bekam der Sohn von Tante 2 das Hemd von Tante 1 geschenkt."

fishysponge berichtet: "Mein Mann bekam von seiner Oma zu Weihnachten den benutzten Einwegrasierer seines kürzlich verstorbenen Opas. Mit Haaren und allem drum und dran." Mmmmhhhhhhmmmmmm…

Schenken wir uns schon was?

User rough_draught schreibt, er habe zwar selbst noch kein schlimmes Geschenk bekommen, allerdings schon einmal eines verschenkt: "Ich war erst seit etwa zwei Monaten mit dieser Frau zusammen, als Weihnachten um die Ecke kam. Wir hatten noch nicht über Geschenke gesprochen, also dachte ich, weil ich dämlich bin, dass wir uns nichts schenken. Wir wollten uns allerdings an Heiligabend sehen, weshalb ich dachte, ich könnte besonders clever sein und ihr ein kleines Geschenk mitbringen. Auf einmal fand ich mich in einer waschechten Bescherung wieder. Sie hatte mir einen ganzen Weihnachtsstrumpf voll Sachen mitgebracht. Ich öffnete einige wirklich schöne Geschenke von ihr – nichts super teures, aber ganz offensichtlich kannte sie mich bereits sehr gut. Ich wusste, dass sie Schokolade mag und fühlte mich schrecklich, als alles, was sie auspackte, eine große, nicht besonders gut eingepackte Packung M&M's war. Das war vor zwölf Jahren. Wir sind jetzt verheiratet und jedes Jahr erwartet sie eine Packung M&M's zu ihrem Geschenk dazu."

Weniger süß ist vektorogs Geschichte: "Zu meinem elften Geburtstag bekam ich eine Flasche Gatorade. Und an dem Tag schleppte meine Mutter mich dann noch in einen Laden, den sie halb leer kaufte – für meinen Cousin, der am nächsten Tag geboren wurde." Ufffff…

morris9597 schreibt: "Vor etwa 10 Jahren übergab mein Onkel gerade seine Geschenke an die ganze Familie. Er ist geistig behindert, geht aber jedes Jahr kurz vor Weihnachten in den Dollar-Store, um uns etwas zu kaufen – meistens Becher. Dabei denkt er nicht lange darüber nach, wer welchen Becher bekommt. Er packt sie ein und schreibt dann den Namen drauf. Manchmal kriegt jemand mehrere Becher und manchmal bekommt man gar keinen, weil er den Überblick darüber verloren hat, wer schon einen hat. Mein Cousin war mit einer Muslima verheiratet (das ist relevant, ich schwör's!) und ihr Geschenk war ein Becher, auf dem 'Jesus liebt dich!' stand. Es war der einzige von etwa 50 Bechern, der einen religiösen Spruch drauf hatte und ausgerechnet sie bekam ihn. Die ganze Familie hat angefangen zu lachen – sie auch!"

Was lange währt wird endlich gut

Zu guter Letzt wäre da noch die Geschichte von growlingbear und die beweist: Manchmal will gut Ding wirklich Weile haben! "Als ich acht Jahre alt war, habe ich meiner Oma erzählt, dass ich Jeeps mag. Also bekam ich jedes Jahr zu Weihnachten einen beschisseneren Jeep. Im ersten Jahr war es ein Modell. Oke, ich mag basteln, hab es zusammengebaut – super. Im Jahr darauf war es ein fernsteuerbarer Jeep. Dann ein Spielzeugauto und so weiter. Als ich 15 war, bekam ich einen Jeep-Kalender. Ich liebe meine Oma, also hängte ich ihn auf und sagte ihr, dass ich ihn ganz toll finde. An meinem 16. Weihachten schenkt sie mir einen Schlüsselanhänger auf dem Jeep steht. UGH. Dann bittet sie mich, ein paar Konserven aus der Scheune zu holen. In der Scheune stand ein brandneuer 86er Jeep. Meine Oma hat Geduld!"

 

Rätsel zum Fest: Können Sie diesen weihnachtlichen Dreisatz lösen?
jgs
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?