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Twitter: Wenn aus Organismus Orgasmus wird – peinliche Erlebnisse aus der Schulzeit

Dumme Antworten oder etwas falsch vorlesen: Auf Twitter veröffentlichen User ihre peinlichsten Geschichten aus der Schulzeit. Wir haben Euch die besten rausgesucht.

Ein Mädchen hält sich die rechte Hand vors Gesicht. Ihr ist offensichtlich etwas peinlich – aus ihrer Schulzeit?

Oh Gott, wie peinlich! Ein Moment, den jeder kennt, wenn man etwas Dummes oder Unangenehmes gemacht hat.  Besonders bitter sind solche Erlebnisse in der Schulzeit. 

Ich weiß es noch ganz genau, so als wäre es erst gestern gewesen. Bio-Unterricht in der neunten Klasse. Es ging um Geschlechtschromosomen. XX gleich Frau. XY gleich Mann. Ich stellte damals ein ziemlich dumme Frage: "Wenn XX für Frauen steht und XY für Männer – wie ist das dann eigentlich bei Schwulen?" Und mein bester Freund rief lautstark: "Ja, dann ist es ein René-Pascal."

Die ganze Klasse lachte. Die Sprüche zogen sich über die gesamte Doppelstunde, weswegen mich meine Lehrerin am Ende des Unterrichts mit folgender Aussage versuchte aufzumuntern: "Mach dir nichts draus. In zwei Wochen hat das jeder vergessen." Von wegen. Noch heute erzählt mein Kollege die Story auf jeder Party und zieht mich damit auf. 

Twitter-User erinnern sich an ihre peinlichen Schulzeiterlebnisse

Fast jeder hat solche Erinnerungen aus seiner Kindheit, die einen noch Jahre später verfolgen – auch Twitter-Userin sewkx. Vor wenigen Tagen twitterte sie eine Story  über ihre Mitschülerin Danielle, die während der Unterrichtsstunde statt Organismus Orgasmus vorlas. Ihre Mitschüler lachten sie deshalb aus. Um sie zu beruhigen, habe ihr Lehrer damals jenen Satz zu ihr gesagt, den auch mir meine Lehrerin sagte: In zwei Wochen hätten das alle vergessen. Naja, sewkx hat es bis heute nicht vergessen: "Es ist jetzt neun Jahre her und ich erinnere mich noch, Danielle. Ich erinnere mich verdammt noch mal. Ich hoffe, du siehst das."

Ihr Tweet kam so gut an, dass er tausende Male retweetet wurde und auch andere anschließend ihre peinlichen Erlebnisse aus ihrer Schulzeit teilten.

Masturbation ist eine Spiel-Show auf "Channel 4"

queSADillas Klassenkamerad machte beispielsweise genau den gleichen Fehler wie Danielle: "In der Mittelstufe las jemand 'einige Orgasmen machen Dinge, andere nicht' und mein Lehrer antwortete: 'Das ist wahr'", erzählt sie.

Auch David John erging es im Sexualkundeunterricht nicht besser. Als er gefragt wurde, was denn Masturbation sei, habe er geantwortet "eine Spiel-Show auf 'Channel 4'".

Wenn auch Ihr besonders "peinliche" Erlebnisse aus Eurer Schulzeit habt, schreibt uns eine E-Mail an leseraufruf@stern.de und in die Betreffzeile das Stichwort "wie peinlich". Wir veröffentlichen die schönsten Eurer Geschichten!

Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?