HOME

Naturschutz: Fünfstellige Bußgelder: Wenn ihr eine Wespe tötet, kann das richtig teuer werden

Endlich wieder Frühling, endlich wieder Grillabende. Endlich wieder Wespen? Viele fühlen sich durch die Insekten eher irritiert - aber wer sie ohne guten Grund tötet, könnte zur Kasse gebeten werden. Die Höhe des Bußgeldes hängt auch vom jeweiligen Bundesland ab.

Wespen aller Art stehen in Deutschland unter Naturschutz - sie zu töten kann deshalb teuer werden

Wespen aller Art stehen in Deutschland unter Naturschutz - sie zu töten kann deshalb teuer werden

Ob beim Picknick im Park oder beim Grillabend auf dem Balkon: Wespen können so manche gemütliche Frühlingsgesellschaft ganz schön auf Trab halten. Pünktlich zu den ersten wärmeren Tagen des Jahres lassen sie sich inzwischen wieder blicken - und viele sind gleich schon wieder genervt von den gelb-schwarzen Insekten. Trotzdem sollte jeder, der eine Wespe von der Kaffeetafel vertreiben will, lieber nicht zum Äußersten greifen. Denn das könnte ihn teuer zu stehen kommen.

Die beiden in Deutschland am weitesten verbreiteten Arten, die "Gemeine Wespe" und die "Deutsche Wespe" stehen nämlich unter Naturschutz. Das bedeutet: Wer sie ohne Grund tötet, kann zur Kasse gebeten werden. Dies berichtet unter anderem die "Stuttgarter Zeitung". Die Höhe der Bußgelder hängt dabei von der Wespenart und vom jeweiligen Bundesland ab.

Wespen: Allergiker müssen nicht zahlen

Demnach würden zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen und Thüringen 50.000 Euro fällig, unabhängig davon, ob es sich um eine geschützte Art handelt. In Rheinland-Pfalz käme man mit 5000 Euro dagegen noch vergleichsweise glimpflich davon. In Brandenburg kostet das Verletzen oder Töten einer besonders geschützten Art wie der Kreiselwespe oder der Knopfhornwespe den Täter sogar 65.000 Euro. 

Wer wie Allergiker aus gesundheitlichen Gründen eine Wespe tötet, ist von der Bußgeldzahlung ausgenommen. Melanie von Orlow vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) bestätigte die Höhe der Bußgelder gegenüber der "Berliner Zeitung". Sie habe aber noch von keinem Fall gehört, der von einem Richter vor Gericht verhandelt worden sei.

Neue Art: Diese Wespe hat eine Säge am Rücken, der Grund dafür ist albtraumhaft
tim
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.