HOME

Waldbrände in Kalifornien: Feuerwehrmann rettet Katze das Leben – und die kann sich gar nicht genug bei ihrem Retter bedanken

Noch immer brennen die Wälder in Kalifornien. Mehr als 8000 Einsatzkräften sind im Einsatz. Einer davon rettete nun einer Katze das Leben. Die war ihrem Retter im Anschluss so dankbar, dass sie nicht mehr von seiner Seite wich.

Mindestens 77 Tote, 993 Vermisste, 10.000 zerstörte Häuser: Es sind Zahlen des Schreckens, die der Waldbrand in Kalifornien verursacht hat. Die Bilder erinnern an einen Katastrophen-Film von Star-Regisseur Roland Emmerich: Ausgebrannte Autos, Tankstellen, Häuserruinen, schwarze Bäume, schwarze Erde, der Ort Paradise wurde fast komplett dem Erdboden gleichgemacht. Schon jetzt gilt das Feuer als das tödlichste und zerstörerischste in der Geschichte des Westküstenstaates.

Positive Meldungen aus der Region lassen sich dieser Tage an einer Hand abzählen. Eine der wenigen ist ein Facebook-Video des Feuerwehrmanns Ryan Coleman. Es zeigt ihn mit einer Katze auf den Schultern. Fast zwei Millionen Mal wurde es bereits aufgerufen. Die Geschichte dahinter ist herzzerreißend.

Gepostet von Ryan Coleman am Dienstag, 13. November 2018

Der Feuerwehrmann hatte der Katze das Leben gerettet. Diese war ihrem Retter anschließend so dankbar, dass sie ihm augenscheinlich nicht mehr von der Seite wich. In den sozialen Netzwerken kommentiert der Feuerwehrmann das Video wie folgt: "Sie saß die ganze Zeit auf meiner Schulter, als ich herumgelaufen bin."

Kalifornien: Trump gibt Forstmanagement die Schuld

Coleman ist einer von mehr als 8000 Einsatzkräften, die gegen die Flammen kämpfen. Ein Ende ist momentan nicht in Sicht. Das sogenannte "Camp Fire" nördlich der Hauptstadt Sacramento sei noch immer nicht komplett unter Kontrolle, wie das die Feuerschutzbehörde des US-Staates Calfire mitteilte. 65 Prozent habe man derzeit im Griff.

US-Präsident Donald Trump dankte bei einem Besuch am Samstag den Rettungskräften und versprach Kalifornien Unterstützung. Für die katastrophale Lage machte er das Forstmanagement verantwortlich. Es scheint ein "sehr großes Problem" zu sein, sagte er den Medien vor Ort. Experten hatten dagegen extreme Winde und lange Dürren als Grund für das Ausmaß der Brände genannt.

rpw
Themen in diesem Artikel