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Nach dem Finale: Elf Dinge, die wir von dieser Staffel "Bachelorette" über Dating gelernt haben

Bachelorette Nadine Klein hat wie zu erwarten ihre letzte Rose an den Allzeit-Favoriten Alex verteilt. Doch was von der diesjährigen Staffel bleibt, sind einige (erschreckende) Erkenntnisse über Dating. Elf Tipps für euer nächstes Tinder-Date.

Nadine Klein: Sieben Dinge, die Sie noch nicht über die "Bachelorette" wissen

-Formate wie "Die Bachelorette" sind eher nicht dafür bekannt, mit tiefgründigen Erkenntnissen das Leben ihrer Zuschauer zu bereichern. Die aktuelle Staffel hat allerdings bewiesen: Man kann eine ganze Menge über Dating und das Flirtverhalten von Männern lernen. Wir haben für euch ein paar (mehr oder weniger) wertvolle Tipps für das nächste Tinder-Date zusammengetragen.

1. Bring Pizza mit

In Jogginghose brachte Bachelorette in Folge drei Pizza mit in die "Jungs"-Villa, was bei den Herren echte Euphorie auslöste. Und alle Frauen so: "What?!" Wenn man mit Jogger und Fast Food schon zur Traumfrau wird, möchte man nicht wissen, was die Kandidaten für ein Frauenbild haben. Filip war außerdem ganz angetan davon, dass Nadine so eine Frau ist, die auch mal "Bus und Bahn" fährt. Aha – Öffis nutzen als Aphrodisiakum?

2. Man sollte zu einem Kuss auch mal nein sagen

Gefühlt keine Bachelorette vor ihr hat so viele Annäherungsversuche der Kandidaten abgeblockt. Richtig so! Übergriffige Küsse ("Mach mal die Augen zu") wie der von Rafi am Lagerfeuer müssen echt nicht sein. 

3. Traue keinen Psycho-Augen

Apropos Rafi: Der schaute die Bachelorette gern an, als wäre sie sein Eigentum. Mit weit aufgerissenen Augen und Sprüchen à la "Mir ist bewusst, welchen Effekt ich auf Frauen habe" ging er in die Annalen des Trash-TV als "Psycho-Rafi" ein. Ein Glück für die Bachelorette, dass er freiwillig ging.

4. Kitsch funktioniert besser als Action

Das RTL-Format ist bekannt für die absurdesten Dates überhaupt. Egal ob Bungee, Crosskart, Jetski oder Abseilen von einem Wolkenkratzer – irgendwie hat man mittlerweile alles schon mal bei "Der Bachelor" oder "Die Bachelorette" gesehen. Alex, Gewinner der aktuellen Staffel, beweist allerdings, dass nur die romantischen Dates zur allerletzten Rose führen.

5. Lächeln. Immer Lächeln.

Nadine bewies unendliche Geduld und bewundernswerte Souveranität. Auch wenn ein Date mal nicht lief und der Kerl einen nervös stundenlang anschweigt – wir erinnern uns an das qualvolle Beisammensitzen mit Dennis – kann man trotzdem höflich bleiben und die Situation nicht für alle noch unangenehmer machen als sie sowieso schon ist. Auch, wenn ein Kandidat schließlich ohne Rose ausging – die Bachelorette benannte zwar immer klar die Gründe, wurde aber nie unnötig verletzend oder unfreundlich.

6. Gib dich nicht mit Machos ab

Ehrlich. Braucht kein Mensch. Wenn ein Typ sich geiler findet als dich, steht das Projekt Liebe von Anfang an unter keinem guten Stern. Da war die Bachelorette angenehm konsequent: So hörte sie sich das Genöle des eitlen Kandidaten Manuel zwar freundlich an, schickte ihn aber sofort im Anschluss rosenlos nach Hause. Ähnlich ging sie bei Jorgo vor, der auch ein bisschen zuviel von sich selbst hielt. You go, girl. Machen wir jetzt auch immer so.

7. Bleib wachsam

Es gibt sie da draußen, die Checker. Die genau wissen, wie sie mit einem Hundeblick und schönen Worten die Herzen der stolzesten Frauen gewinnen. Da hilft nur: Aufpassen, abchecken, immer ein bisschen emotionale Distanz halten. So war Nadine selbst mit Schnuckel Alex anfangs vorsichtig, und Filip kam zwar erstaunlich weit in der Show, aber nicht weit genug in Nadines Herz, um dort Schaden anzurichten. Und wir würden ja sagen: Mit Daniel hat sie auch den richtigen Finalisten aussortiert, wenn wir uns so angucken, wie er nach dem Rausschmiss rummoserte ...

8. Wenn der Boi meditieren will – meditier.

Ja, vermutlich war Nadine beim Lagerfeuer-Gruppendate mit Jorgo schon klar, dass er nicht ihr Traummann ist. Und vermutlich hat es nicht geholfen, dass er die Bachelorette und die restliche Jungsrunde zum gemeinsamen Atmen und Meditieren aufforderte. Aber generell ist es doch nicht verkehrt, auch mal neue Sachen anzutesten, die dir vielleicht erstmal albern vorkommen. Man muss ja nicht immer ins Kino gehen – vielleicht eröffnet dir gemeinsames Spielen mit seiner Modelleisenbahn, Fachsimpeln über die Briefmarkensammlung oder romantisches Pferdestehlen ja ganz neue Perspektiven, auch wenn nicht die Liebe fürs Leben dabei rumkommt.

9. Hochzeit? Ja, bitte!

Knallhart erzählt die Bachelorette jedem Bewerber spätestens beim zweiten Date von ihren Zukunftsplänen, die Hochzeit, Haus und mehrere Kinder beinhalten. Eigentlich ein granatenstarker Abtörner. Oder? Kein Mann läuft jedoch weg, alle erzählen eifrig, dass sie ähnliche Ideen haben. Am besten noch mehr Kinder und noch mehr Häuser, und einen Hund! Also – wenn du was Ernstes willst, dann sag das ruhig. Man muss ja nicht nächste Woche vor den Traualtar treten, aber es ist doch schön zu wissen, dass man eine Beziehung mit ähnlichen Vorstellungen für die Zukunft beginnt.

10. Ein Home-Date sagt mehr als 1000 Whatsapp-Nachrichten

Ein Besuch beim Date zu Hause kann ein wahrer Augenöffner sein. Wenn du plötzlich im Kinderzimmer vor Postern von weißen Tigern und Audrey Hepburn stehst und auf ein Regal voll Proteinpulver-Packungen blickst, weißt du: Das wird nix!

11. Aber: Die Familie ist der Endgegner

"Familie ist ja immer der Endgegner", findet Nadine. Und da hat sie wohl Recht. Die Home-Dates haben mal wieder bewiesen, dass Eltern und Geschwister die ultimativen Verhör-Spezialisten sind: "Wie alt bist Du? Willst du Kinder? Kannst du mal mitkommen in die Küche, helfen?" Und auch die Mutter der Bachelorette weiß genau, mit welchen Fragen man die Kandidaten zum Schwitzen bringt. Ein einfaches "Was magst du an meiner Tochter?" reicht manchmal schon aus.

Nadine Klein: Sieben Dinge, die Sie noch nicht über die "Bachelorette" wissen
def / wt