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Fesselspiele: Bondage für Anfänger: Diese Tipps und No-Go's werden euch, äh, fesseln!

Fesselspiele erfreuen sich immer größerer Popularität. Kein Wunder, schließlich kann ein bisschen Bondage durchaus Spannung ins Sexleben bringen. Allerdings gilt es, gerade für Anfänger, einiges zu beachten.

Fesselspiele

Fesselspiele gehören für immer mehr Paare zum festen sexuellen Repertoire

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Erotische Fesselspiele sind nicht zuletzt seit dem Welterfolg von "50 Shades of Grey" für viele Paare eine ernsthafte Alternative im Bett. Immer mehr Anfänger interessieren sich für Bondage. Aber um die Fesselspiele richtig genießen zu können, gilt es die richtigen Vorbereitungen zu treffen und gewisse Regeln zu beachten.

Wir geben euch alle Tipps und No-Go's zum Thema:

Vorbereitung

Es versteht sich wohl von selbst, dass bei Fesselspielen nichts ohne gegenseitiges Vertrauen geht. Gut, hätten wir das schon mal geklärt. Damit dürfte es auch kein Problem darstellen, dass ihr euch im Vorfeld über eure Vorlieben und mögliche Bedenken austauscht, sodass später unangenehme Situationen ausgeschlossen sind. Ganz wichtig: Vereinbart ein Codewort, dass dem Partner signalisiert, wann er eure Grenze überschritten hat und aufhören soll.

Fesselspiele: Schals und Tücher für Anfänger

Mit einem Mythos können wir außerdem gleich aufräumen: Handschellen eignen sich ehrlicherweise eher schlecht für Fesselspiele, weil sie unbequem und auf Dauer bloß schmerzhaft sind – aber wer drauf steht ... 

Besser für Anfänger: Schals und Tücher, aber nur aus Seide oder Baumwolle – Nylon ist zu schwer zu durchtrennen. Ein Set könnt ihr euch später immer noch zulegen, wenn es euch gut gefällt.

Wichtig: Für den Notfall immer eine Schere in der Nähe haben, um die leichten Fesseln schnell lösen zu können.

Techniken

Zu Beginn sollten sich Anfänger auf das Fesseln der Hände beschränken. Eine Augenbinde kann zudem zusätzlichen Reiz verschaffen, weil die Berührungen intensiver wahrgenommen werden. Eher lästig: ein Knebel. Wichtig für den dominanten Part ist, zwischendurch immer wieder innezuhalten, um die Lust des Partners langsam, aber stetig zu steigern, bis dieser um jeden weiteren Handstrich und jeden weiteren Kuss flehen wird. Auch Spielzeug geht klar, zum Beispiel ein Vibrator.

No-Go's

Bindet euch wirklich niemals und unter keinen Umständen irgendwas um den Hals, wenn ihr für ein bisschen guten Sex nicht gleich den Erstickungstod in Kauf nehmen wollt. Auch Knebel, siehe oben, können gefährlich werden. Haltet euch unbedingt an das vereinbarte Codewort – und lasst den gefesselten Partner bloß nicht allein im Raum zurück, denn blanke Panik sorgt eher nicht für zusätzlichen Reiz beim Liebesspiel.

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Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?