HOME

Besser als sein Ruf?: Warum Sex mit dem Ex sogar eine gute Idee sein kann

Sex mit dem Ex bedeutet nichts als Ärger. Oder? Nicht unbedingt: Offenbar ist das nostalgische Abenteuer besser als sein Ruf. Zumindest gibt es gute Gegenargumente zur gängigen Meinung.

Sex mit dem Ex

Sex mit dem Ex kann durchaus positive Auswirkungen haben, sagen US-Forscher (Symbolbild)

Sex mit dem Ex ist keine gute Idee, wirklich niemals, never ever. Sorgt nur für unnötige Unruhe im Hormonhaushalt, ist eine überflüssige Reise in die Vergangenheit, fühlt sich vielleicht vertraut an, am nächsten Morgen dafür aber besonders schal. Jede gute Freundin, jeder gute Freundin rät uns davon ab. Weil Sex mit dem Ex nunmal keine gute Idee ist.

So lautet jedenfalls die gängige Meinung. Aber vielleicht ist sie gar nicht so allgemeingültig, wie wir glauben. Zunächst einmal spricht die Statistik dafür: Laut einer YouGov-Umfrage von 2017 hatten 25 Prozent aller Deutschen in Single-Zeiten schon mal Sex mit dem Ex, zusätzliche sieben Prozent sogar parallel zu einer anderen Beziehung.

Sex mit dem Ex und sein positiver Effekt

Aus den Augen, aus dem Sinn also? Von wegen – sagt zum Beispiel auch ein US-amerikanisches Forscherteam um Stephanie Spielmann, Psychologie-Professorin an der Wayne State University in Michigan. Für eine aktuelle Studie, erschienen in der Zeitschrift "Archives of Sexual Behaviour", befragte sie hunderte Menschen über eine Zeitspanne von zwei Monaten.

Das Ergebnis: Sex mit dem Ex kann einen positiven Effekt haben. Zwar seien diejenigen Teilnehmer der Befragung, die noch Gefühle für ihren Ex-Partner hegten, auch diejenigen gewesen, die dann mit diesem Partner Sex hatten, jedoch habe dieser Sex ihnen nicht geschadet, so Spielman in der "Berliner Morgenpost": "Er verlangsamte nicht den Heilungsprozess." Die Probanden hätten sich anschließend eher besser gefühlt.

Zumindest eine streitbare These, der deshalb auch viele Experten widersprechen. "Ich kenne keinen Menschen, bei dem Sex mit Ex den Trennungsprozess positiv beeinflusst hat", sagt zum Beispiel Diplom-Pädagoge Udo Baer ebenfalls in der "Berliner Morgenpost". "Ich kenne nur Menschen, bei denen dadurch Hoffnungen entstanden, die dann enttäuscht wurden."

Sex mit dem Ex: Auf die Motivation kommt es an

Es kommt demnach tatsächlich stark auf die Motivation hinter dem Sex mit dem Ex an. Unverbindlicher Spaß scheint in dieser Hinsicht doch eher unwahrscheinlich, schließlich steht ein "Rückfall" einem Schlussstrich im Wege, er beschädigt die Basis einer möglichen Freundschaft in der Zukunft, und die richtige Maßnahme, den Partner möglicherweise zurückzugewinnen, ist Sex mit dem Ex erfahrungsgemäß ohnehin nicht.

Das wichtigste Argument ist aber wohl: Sex mit dem Ex ist garantiert nicht das richtige Mittel für ein glückliches Single-Leben, und für die Suche nach einem neuen Partner erst recht nicht. Vielleicht sorgt er für ein spontanes Glücksgefühl, so wie einvernehmlicher Sex – mit wem auch immer – es nun mal meistens zu tun vermag. In dieser Hinsicht ist Sex mit dem Ex tatsächlich eine gute Idee. Aber sind wir mal ehrlich: wirklich nur in dieser Hinsicht.

Ägyptische Universitäten verweisen Studierenden nach viralem Video – wegen
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.