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Viraler Hit: Liebesbrief im S-Bahnhof: Wo ist der Junge "vom Gleis gegenüber"?

In der Zeit des Internets sind Liebesbriefe altmodisch geworden? Ein handgeschriebener Aushang an einer S-Bahnstation in Berlin beweist das Gegenteil – und wird zum Internet-Hit.

Von Linda Göttner

Screenshot vom Liebesbrief auf Twitter

Twitter-User Sven Goldmann hilft bei der Suche: Mit einem selbstgeschrieben Liebesbrief möchte ein Mädchen ihren Traummann wiederfinden

An der Würstchenbude in der S-Bahnstation Bornholmer Straße in Berlin bietet sich Passanten ein rührender Anblick: Dort hängt ein Liebesbrief. "An den Jungen vom Gleis gegenüber" steht groß auf einem handgeschriebenen Zettel. Offenbar wendet sich damit ein Mädchen an einen Jungen, der ihr dort ins Auge gefallen war. Doch für mehr als Blicke blieb keine Zeit: "Nachdem wir uns ewig angeschaut haben, haben wir irgendwie zu spät realisiert, etwas zu sagen und Kontakt aufzunehmen." Für die Schreiberin ist das kein Grund, ihren Traumjungen zu vergessen. Sie fackelt nicht lange und schlägt gleich ein Treffen vor: "Wenn du willst, dann treffen wir uns am Sonntag um die selbe Zeit (12h) am selben Ort. Und diesmal sprich mich einfach an!"

Unterstützung im Netz

Sie gibt zwar zu, dass ein solcher Liebesbrief heutzutage "nicht mehr üblich" sei, sie hoffe dennoch, ihren Auserwählten offline wiederzutreffen. "Man kann sich nämlich auch anders kennenlernen als übers Internet." Ganz ohne das Netz scheint die Geschichte aber doch nicht auszukommen. Denn auf Twitter, Facebook und Instagram wurde der Brief bereits vielfach geteilt und die Nutzer wünschen sich ein Happy End für die beiden. Vielleicht erhöht eine Onlinesuche ja doch die Chance, ein neues Liebespaar zusammenzuführen. Bleibt nur zu hoffen, dass der richtige Junge den Brief sieht und auch zum Treffen erscheint.


Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.