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Weder Bar noch Park: Das ist der beste Ort, um mit jemandem Schluss zu machen

Verlassen zu werden tut weh. Mehr noch, wenn man in der eigenen Wohnung verlassen wird. In die man gerade eingezogen ist. Gibt es überhaupt so etwas wie den perfekten Ort für eine Trennung?

Eine Frau liegt traurig auf dem Bett

Schluss, aus, vorbei: Eine Trennung ist immer schmerzhaft und der falsche Ort kann sie noch viel schlimmer machen

Unsplash

Die Umzugskartons stehen im Flur, der Geruch von frischer Farbe hängt in der Luft, Pläne werden geschmiedet: Hier kommt der Schrank hin, dort das Bild. Gut, dass das Bett so groß ist. Dann kann der Partner darin schlafen, wenn er oder sie zu Besuch ist. Schnell noch das Foto des gemeinsamen Urlaubs an die Pinnwand gehängt. Es sollen sich ja beide wohlfühlen.

Der Einzug in eine neue Wohnung hat etwas Verheißungsvolles. Er bietet einen Blick in die Zukunft, die man sich in den schönsten Farben ausmalt: zusammen mit dem Partner auf der Couch lümmeln, ein ausgedehnter Brunch am Küchentisch, das erste gemeinsame Bad in der Wanne. Eine Zukunft, die jäh zerstört wird, wenn der Partner wie aus dem Nichts Schluss macht. In der schönen neuen eigenen Wohnung.

Diese schmerzhafte Erfahrung musste auch die Autorin Nora Crotty machen: Im US-Magazin "The Cut" berichtet sie, warum es keinen denkbar schlechteren Ort gibt, als seinen Partner in einer neu bezogenen Wohnung zu verlassen: "Nichts zerstört die Magie des brandneuen Apartments mehr, als darin einen Korb zu bekommen. Mein gemütliches kleines Zuhause wurde plötzlich zu einem Ort, der regelrecht heimgesucht wurde  - von Erinnerungen an meine Trennung."

Crottys Blick fiel immer wieder auf die Couch, auf der ihr Partner sie verlassen hatte. "Ich stellte mir vor, wie er da saß, ich weinend neben ihm." Sie sah die Eingangstür. "Ich sah, wie er durch die Tür in den Flur ging." Und dann war da noch der Blick aus dem Küchenfenster. Von dort hatte sie die Scheinwerfer seines Autos ein letztes Mal aufleuchten sehen. 

Der perfekte Ort für ein Beziehungsende: Es gibt ihn!

Die schmerzhafte Erfahrung habe sie zum Nachdenken gebracht: Was ist der beste Ort, um verlassen zu werden - beziehungsweise selbst zu verlassen?

Nach Meinung der Autorin muss der perfekte Ort mehrere Eigenschaften erfüllen:

  • Der/die künftige Ex sollte den Ort schnell verlassen können, wenn ihm/ihr danach ist.
  • Der Ort sollte abseits täglicher Wege der/des künftigen Ex liegen, beispielsweise abseits des Arbeitswegs.
  • Der Ort sollte dem künftigen Ex-Partner nicht wichtig sein. Ein wichtiger Ort kann zum Beispiel die Lieblingsbar sein.
  • Der Ort sollte nicht das Zuhause des künftigen Verflossenen sein - sonst bleiben zu viele schmerzhafte Erinnerungen zurück.

"Nach all dem Grübeln, fiel es mir plötzlich wie Schuppen von den Augen", schreibt Nora Crotty. "Wenn man schon eine so gemeine Handlung plant, sollte man seine eigene Wohnung beschmutzen." Und dann, an den Leser gewandt, sagt sie: "Ladet sie einfach in euer Zuhause ein und sagt ihnen, dass ihr mit ihnen reden müsst."

Die Vorteile, so Crotty, würden auf der Hand liegen: Das Haus des Ex sei der Ort, den der Verlassene sicher nie wieder werde aufsuchen müssen. Außerdem sei es "ein privater Ort, der sie vor der zusätzlichen Demütigung schützt, in der Öffentlichkeit zurückgewiesen zu werden."

Zwar, das gibt auch die Autorin zu, könnte es einem der künftige Ex/die künftige Ex übel nehmen, extra noch einmal zu dem Haus des Partners "bestellt" worden zu sein. Aber: "Die Vorteile", so glaubt Crotty, "wiegen die Nachteile auf". 

Den vollständigen Original-Artikel auf Englisch könnt ihr hier nachlesen.

ikr
Themen in diesem Artikel
Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?