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Zwischen Leidenschaft und WhatsApp: Liebe ohne Montag: So fühlt sich eine Fernbeziehung an

Fernbeziehung klingt nach Skypen statt Sex. Nach Sonntagen in überfüllten Zügen statt auf dem Sofa. Keine Dauerlösung. Aber ist die Wochenendliebe vielleicht besser als ihr Ruf? Schafft die Distanz eine schönere Form der Nähe? Macht sie sogar glücklicher? Ein Selbstexperiment.

Von NEON-Community-Mitglied Elise Zerrath

Ein Paar küsst sich auf einer Wiese

Eine Beziehung aus Kurzurlauben – Unsere Community-Autorin genießt ihre Fernbeziehung

Unsplash

Ein leidenschaftlicher Kuss. Und unsere Wege trennen sich. Es fühlt sich falsch an, von ihm weg zu fahren. Aber genau deshalb so verdammt richtig. Jeden Sonntag spüren wir sie gnadenlos. Die Liebe.

Fernbeziehung, nennt die Welt diesen Zustand. Beziehung ohne Montag, nenne ich ihn. 482 Kilometer ist die Distanz von seinem Bett zu meinem. 482 Kilometer, die uns nicht trennen, sondern näher zusammen bringen.

Unsere Beziehung kennt keinen Alltag. Keinen Wecker des Anderen, der uns zu früh aus den Träumen reißt. Kein Klopapierkauf, kein Müllrunterbringen. Keine Routine, die am Zauber des Besonderen nagt. Unsere Beziehung besteht aus Kurzurlauben, aus Sehnsucht, aus hollywoodreifen Kussszenen am Bahnhof. Die Endlichkeit bestimmt unsere gemeinsame Zeit. Sie macht unsere Wochenenden kostbarer, intensiver, besonders. Liebe wird spürbarer in Momenten, in denen sie droht verloren zu gehen. Jeden Sonntag.

Küsse per Whatsapp – eine Beziehung light?

Es ist eine sonderbare Konstellation. Eine Konstellation unserer Zeit. Die Neuzeitnomaden machen die Liebe mobil. Beziehungen definieren sich zwar über Nähe, aber die ist unabhängig von Wohnorten. Jedes zehnte Paar findet seine Nähe in der Ferne. Tendenz steigend.

Es ist eine Beziehung, in der man lernen muss allein zu sein. Allein mit viel Raum. Für Zweifel. In der man sich nach Küssen sehnt und WhatsApp Nachrichten bekommt. In der Kalendervergleiche und Bahnpreise die Romantik bürokratisieren.

Sind nur Masochisten in einer Fernbeziehung? Oder Jene, die eigentlich lieber Single wären? Die sich vor der Enge einer Beziehung fürchten? Vor dem Verlust der eigenen Unabhängigkeit, des eigenen Freiraums, der eigenen Identität? Ist sie eine Beziehung light?

Jedes Bahnticket ist ein neues Ja

Auf jeden Fall ist sie nichts für Herzpatienten. Eine Fernbeziehung katapultiert einen aus der Einsamkeit auf Wolke 7. Bevor man wieder auf den harten Boden knallt. Sie zaubert unermessliche Vorfreude und ist eine brutale Lehrerin von Vergänglichkeit. Sie ist ein ewiges Sich-Entfernen und Sich-Neu-Verlieben. Es ist eine Beziehung, die ständig auf dem Prüfstand steht. Und mit dem Kauf jedes Bahntickets immer wieder aufs Neue bejaht wird.

Fernbeziehungen sind leicht und schwer, voller Romantik und voller Zweifel. In jeder Beziehung konkurrieren Leidenschaft mit Alltag, Verlangen mit Verfügbarkeit, Illusion mit Realität. Wir wollen alles haben. Und merken: manchmal müssen wir das eine opfern um das andere zu bekommen. Passion passt in keine Routine, Sex am Mittwoch in keine Fernbeziehung. Jede Beziehung braucht Nähe und Distanz. Wie nah jemand ist, entscheidet letztendlich aber nicht Google Maps. Sondern die Leidenschaft in jedem Kuss. Und glücklich ist, wer diese auch am Montag spüren kann.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(