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Tinderella-Story Student wischt bei Tinder aus Versehen seine Traumfrau weg - und wird kreativ


Ein Student aus den USA wischt bei seiner Traumfrau bei Tinder aus Versehen in die falsche Richtung. Blöd nur, dass er den Fehler nicht rückgängig machen kann. Also fasst er einen kreativen Plan. 

"Oh Mist, verwischt!" Wenn ihr Tinder nutzt, ist das euch bestimmt auch schon einige Male passiert. Ihr wolltet eigentlich nach rechts swipen (für alle, die Tinder noch nie benutzt haben: Das heißt, eine Person gefällt dir), wischt aber aus Versehen nach links. Das Problem: Rückgängig machen kann diesen Fehler nur, wer die kostenpflichtige Premium-Version gekauft hat. Ansonsten heißt es: abhaken und vergessen! Aber genau das wollte der US-Amerikaner Hayden Moll eben nicht.

Der Student der Missouri State University hatte erst zwei Tage zuvor mit dem Tindern angefangen. So wirklich vertraut mit der Dating-App war er noch nicht. Also verwechselte er bei einem Mädchen, das ihm gefiel, die Richtungen – für "Gefällt mir" und "Gefällt mir nicht". Zum Glück konnte er sich aber zwei Dinge merken: erstens, dass die junge Dame Claudia heißt und zweitens, dass sie auf seine Universität geht.

"Ich habe einen Anfängerfehler bei Tinder gemacht"

Kurzentschlossen suchte er die Email-Adressen von allen Claudias an seiner Uni raus und schrieb ihnen allen eine Nachricht. "Ein Hallo an alle Claudias aus Missouri State", heißt es zu Beginn seiner Mail. Dann erklärt er sein Problem: "Ich habe einen Anfängerfehler bei Tinder gemacht. Ich wollte eigentlich nach rechts wischen."

Bei Interesse solle sich die Betreffende doch bei ihm melden und vielleicht könnten sie zusammen Donuts essen gehen. Anschließend beschreibt er noch ihr Profil, um die Auswahl der insgesamt über 40 Claudias zumindest etwas einzugrenzen. Das Tolle ist: Es klappte tatsächlich. Einige Stunden später reagierte die gemeinte Claudia.

Tinderella-Story mit Happy End

Bei Twitter postete sie einen Screenshot der Mail und schrieb dazu: "Dieser Typ hat ernsthaft allen Claudias an der Missouri State University geschrieben, um mich bei Tinder zu finden." Ihr Tweet verbreitete sich schnell. Bisher wurde er schon 150.000 Mal geliket und über 27.000 Mal retwteetet. 

Die meisten Internetnutzer finden die Aktion toll und beschreiben sie als "Tinderella Story". Ein paar User sind sich aber einig, Haydens Aktion grenze doch schon sehr an Stalking.Er könne beide Seiten verstehen, sagte Moll der britischen "Sun": "Ich verstehe, warum die Leute das mit dem Stalker-Ding so empfinden, aber ich finde es immer noch lustig und irgendwie verrückt." Und offenbar findet es Claudia eher süß. Denn wie Hayden der Zeitung verriet, wollen sich die beiden noch diese Woche treffen.

Tinderella-Story: Student wischt bei Tinder aus Versehen seine Traumfrau weg - und wird kreativ
rpw

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