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Tinder-Fake: Sie verdreht Männern auf Tinder den Kopf – doch in Wahrheit ist sie keine Frau

In Derby in England hat eine junge Frau Hunderte Matches mit Single-Männern auf der Dating-App Tinder bekommen. Was sie alle nicht ahnten: Die Frau war gar keine Frau, sondern Student Jake, der gern Snapchat-Filter benutzt. 

Screenshot von Jakes Tinderprofil

So präsentierte sich Jake als "Jess" auf Tinder – die Männer fanden es gut

Es gibt eine Snapchat-Spielerei, die ebenso genial wie verstörend ist: Im Selfie-Modus verwandelt sich das Gesicht mithilfe eines Filters in das andere Geschlecht. Claudia trägt dann auf dem Bild beeindruckenden Drei-Tage-Bart und hat einen breiten Kiefer, Max hingegen bekommt volle Lippen und langes Haar. Also beginnen Leute damit, "Game of Thrones"-Charakteren das andere Geschlecht zu verpassen oder Bilder von sich selbst zu posten: in männlich, obwohl weiblich oder weiblich, obwohl männlich – you get it. 

Tinder-Profil für "Jess", die eigentlich Jake ist

Die besten Ideen kommen oft mit der richtigen Menge an Alkohol. Bei Jake Askew aus Derby war das anders: "Wir chillten einfach, Alkohol war nicht involviert", erzählt er NEON. Er und sein Kumpel probierten die Filter aus. "Ich habe gewitzelt, wie gut ich einfach als Frau aussah und dann schlug mein Kumpel vor, ihr ein Tinder-Profil zu machen, um zu sehen, ob sie irgendein Match bekommen könnte", erzählt Jake.

So entstand "Jess", der weibliche Avatar von Jake,  das innerhalb kürzester Zeit zur beliebtesten Single-Frau in Derby wurde: laut Ladbible bekam Jake alias Jess über 300 Matches.

"Anstatt auszugehen, entschieden ich und SJ uns zu schauen, wie Jess auf Tinder ankommen würde. Innerhalb einer Stunde war sie das begehrteste Mädchen in Derby", schrieb Jake auf Twitter. Der Tweet bekam mehr als 13.000 Likes. 

Wie das so ist, als Frau auf Tinder, damit machte Jake so seine Erfahrungen. Einige davon teilte er anschließend auf Twitter mit den Worten: "Es gibt einige rallige Bastarde hier." Ein Mann fragte demnach: "Bist du ein Kunstwerk? Würde dich gern an die Wand nageln." Ein anderer schrieb nur: "Setz dich auf mein Gesicht."

Jake: "80 Prozent der der Anfragen waren grauenhafte Anmachsprüche"

Jake erzählt: "Ich würde sagen, dass 80 Prozent der Anfragen grauenhafte Anmachsprüche waren oder einfach nur die Frage, ob ich mit ihnen schlafen würde." Herzlich Willkommen auf Tinder als Frau, lieber Jake.

Und die Moral von der Geschichte? Klar: Anmachsprüche und manche Kerle sind die Ausgeburt der Hölle. Aber auch: Trefft euch vielleicht mal mit Menschen im echten Leben – und lasst Tinder etwas ruhen.

Quellen: Twitter, Ladbible

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