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"Die Fahrschuhe, bitte!": Die Berliner Verkehrsbetriebe machen jetzt Sneaker – und die tragen ein besonderes Detail

Berliner können ab Mitte Januar Schuhe der BVG erstehen. Auf 500 Paare ist die Sonderedition limitiert, die in Zusammenarbeit mit Adidas Originals entstand. Und abgesehen davon, dass die Teile tatsächlich ganz schmuck sind, haben sie noch einen weiteren großen Vorteil.

BVG Sneaker Adidas

Gar nicht mal so hässlich – die BVG bringen gemeinsam mit adidas Originals Sneaker raus

Vergesst das Schoko-Ticket, jetzt kommen die Fahrschuhe! Zum 90. Geburtstag der Berliner Verkehrsbetriebe hat sich der Transportkonzern etwas Besonderes einfallen lassen und springt auf den Sneaker-Zug auf. Zug. Wegen Verkehrsbetriebe. Get it?

In Zusammenarbeit mit Adidas Originals hat die BVG eine Sonderedition entworfen, die das Kult-Muster der Berliner U-Bahn-Sitze trägt. EQT-Support 93/Berlin heißt das gute Stück, das ab dem 16. Januar in nur zwei Läden in der Hauptstadt erhältlich sein wird. 

Und es kommt noch besser: Obwohl der Schuh für "nur" rund 180 Euro erhältlich ist, ist eine Jahreskarte der BVG in die Zunge eingearbeitet, die laut den Verkehrsbetrieben zwischen dem 16. Januar und 31. Dezember 2018 in allen U-Bahnen, Bussen, Straßenbahnen und Fähren gültig ist – solange sie am Fuß getragen wird. Die Kontrolle im Bus stellen wir uns sehr spaßig vor. Doch wer sich jetzt schon ausrechnet, wie viel Geld er damit im Jahr sparen könnte, muss wissen: Der EQT ist auf nur 500 Paare limitiert. Sonderedition eben. 

adidas x BVG

Einfach gemächlich am Ticketautomaten vorbei spazieren – mit diesen Schuhen geht das, denn die Jahreskarte ist eingenäht

Die BVG kleidet ein

Das Internet ist schon jetzt außer Rand und Band und hat einige – berechtigte – Fragen. Ein User schreibt zum Beispiel: "Erklärt ihr auch dem Finanzamt, warum ich Schuhe für 180 Euro als Fahrtkosten abgesetzt habe?" Auch Rapper Prinz Pi mischt sich auf Twitter ein und schreibt: "Gelten die auch Tarifzone C?" Die Antwort der BVG fällt gewohnt trocken aus: "Nein, für das letzte Stück zum Möbelhaus-Gig müsstest du dann einen Anschlussfahrausweis kaufen." Damn, gurl. 

Es ist nicht das erste Mal, dass die Berliner Verkehrsbetriebe ihre Kunden einkleiden. Schon vor Jahren brachte die BVG beispielsweise Unterwäsche heraus, die nach Berliner U-Bahn-Stationen benannt war. Für Frauen "Jungfernheide" und "Gleisdreieck", für Männer "Rohrdamm" und "Krumme Lanke".


Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.