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Alkohol an den Füßen: Was für eine Schnapsidee! Jägermeister gibt es jetzt auch als Sneaker

Jägermeister kann man in Zukunft nicht nur trinken, sondern auch tragen. Der Schnapshersteller arbeitet mit Kangaroos zusammen. So komisch sich diese Kooperation auch anhört, neu ist so etwas nicht.

Ein Schuhpaar mit einem Jägermeister-Deckel auf den Fersen

Es sieht irgendwie gewöhnungsbedürftig aus – das Jägermeister-Emblem auf der Ferse eines Schuhs. In Zukunft werden vielleicht einige damit rumlaufen. Denn der Hersteller Kangaroos bringt gemeinsam mit dem Schnapshersteller einen Sneaker raus.  

Es klingt im ersten Moment nach einem verfrühten Aprilscherz: bringt seine eigenen Sneaker raus. Ist aber so. Das Ganze ist eine Kooperation mit dem Schuhhersteller Kangaroos. Auf "wenige hundert Paare" sei der limitiert, teilte Kangaroos mit. Das Design orientiere sich an den typischen Farben von Jägermeister: grün, orange, weiß. An der Ferse soll der Sneaker den eingearbeiteten Flaschenverschluss des Kräuterschnapses haben. 

Jägermeister ist nicht die erste Schnapsidee

Neu ist eine solche Kooperation zwischen einem Schuh- und Alkoholhersteller nicht. Bereits vor einigen Wochen brachten Puma, der Pfefferminz-Schnaps Berliner Luft und der Berliner Sneakerladen Overkill zwei gemeinsame Paare raus.

Vor allem unter Sneakerheads sind solche limitierten Versionen begehrt. Das wissen auch die beiden Marktführer Adidas und . Seit Jahren bringen sie gemeinsam mit prominenten Persönlichkeiten Turnschuhe auf den Markt. Im Netz werden die ergatterten Treter dann oftmals für das Vielfache des Preises verkauft.

Alles fing mit Basketball-Legende Michael Jordan an 

Die bis heute vermutlich wichtigste Kooperation gab es zwischen Nike und Basketball-Legende Michael Jordan. Jordan, heute eine eigenständige Marke, bekam Mitte der 80er Jahre seinen ersten Nike-Schuh. Die damals noch unbekannte US-Marke nahm den jungen Jordan unter Vertrag und wurde von der grauen Maus zum Branchenprimus: "Ohne die Verpflichtung von Jordan wäre Nike vielleicht nie der größte Sportartikelhersteller der Welt geworden", sagte Gerd Nufer, Professor für Sportmarketing an der ESB Business School, der "Süddeutschen Zeitung". Dass Jägermeister für Kangaroos nun einen ähnlichen Effekt hat, ist natürlich nicht zu erwarten.