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Böse SMS: Diese Omi nahm es mit ihrem Geburtstag ganz besonders genau

Viele Leute finden ihren eigenen Geburtstag ja sehr wichtig und achten genau darauf, wer ihnen brav gratuliert. Eine ältere Dame hatte aber sehr strenge Erwartungen an ihren Enkel und teilte ihm das schonungslos mit.

Eine Oma wird von ihrem Enkel liebevoll umarmt

Eigentlich haben sie sich doch lieb: Enkelsohn und Omi (Symbolbild)

Picture Alliance

Bekanntlich haben verschiedene Generationen verschiedene Tagesabläufe: Während der Student sich gegen neun Uhr aus dem Bett schält, hat die Ü60-Generation um diese Zeit schon die Einkäufe erledigt, das Haus geputzt, ausgiebig gefrühstückt und die Zeitung von vorn bis hinten durchgelesen. 

Das wurde einem amerikanischen Studenten jetzt zum Verhängnis. Als er morgens aufwachte und einen ersten Blick auf sein Handy warf, wartete eine vorwurfsvolle SMS in seinem Postfach. Von seiner Oma, die an diesem Tag Geburtstag hat. Abgeschickt um sieben(!) Uhr morgens. "Happy Birthday an mich selbst, von meinem Enkelsohn hab ich ja nichts gehört, vielen Dank!" Mic Drop.

Das trieb Enkel Dae direkt den Schweiß auf die Stirn. Eine echte Chance hat die beleidigte Omi ihm ja aber nun wirklich nicht gegeben ... "Meine Oma lässt heute niemandem Zeit, aufzuwachen und sich die Zähne zu putzen", twitterte er und hängte einen Screenshot der SMS an.

Die SMS ging auf Twitter viral

Wenn die Intention der Nachricht war, Dae ein schlechtes Gewissen zu machen – das hat funktioniert. Der reumütige Enkel sandte seiner Omi natürlich direkt Glückwünsche per SMS und hängte sich ans Telefon, um sie anzurufen. Doch die eigenwillige Dame war offenbar ernsthaft beleidigt und ging nicht ran.

Die witzige SMS hatte auf Twitter schnell die Runde gemacht und interessierte Nutzer fragten bei Dae nach, ob er seine Großmutter endlich erreicht habe, um ihr zu gratulieren – und sich zu entschuldigen, dass er das nicht schon vor sieben Uhr morgens getan hatte. Doch die alte Dame ließ ihn ordentlich schmoren.

Erst nach zwölf Stunden kam er zu seiner Oma durch

Nach zwölf Stunden hatte das Geburtstagskind endlich ein Einsehen mit dem reumütigen Enkel und ging dann doch ans Telefon.

Dae musste ihr versprechen, sie bei seinem nächsten Heimatbesuch in ein schickes Restaurant auszuführen – das besänftigte die Oma. Er nahm das divahafte Verhalten seiner Großmutter gelassen. Offenbar hängen die beiden sehr aneinander.

Nächstes Jahr weiß Dae es besser

Auf Twitter wiesen seine Freunde Dae darauf hin, dass die lustige SMS, die er gepostet hatte, inzwischen viral gegangen war. Den Ruhm gab er aber großzügig an die weiter, die ihn wirklich verdient hat – seine Omi.

"Ich bin nur das Opfer", kommentierte der gestresste Enkel humorvoll. Im nächsten Jahr wird er sich seinen Wecker ganz bestimmt früher stellen ...

Großmutters Grießbrei

Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?