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Magazin: NEON #01/2015

Liebe Leserinnen und Leser,

die Autorin unserer Titelgeschichte wollte ihren Eltern bei deren Besuch ihr neues, erwachsenes Leben prä­sentieren – was in einem tränenreichen Streit endete. Ihr Text handelt folglich davon, warum sich längst erwachsene Kinder gegenüber Mutter und Vater immer noch aufführen wie Fünfjährige. Sie möchte lieber ­anonym bleiben, um zu vermeiden, dass ihre Eltern von Bekannten auf die öffentlich gemachten Familien­konflikte angesprochen werden könnten. Denn das gäbe sicher das ­nächste Drama.

Die Produktion des Künstlerduos ­Synchrodogs begann mit einer Panne: Der Re­quisitenkoffer traf nicht zum Bett­decken-Modeshooting in Hamburg ein. Er war am Flughafen von Lanzarote hängen geblieben. Doch es gab ein gutes Ende: Den Stress sieht man den Fotos nicht an!

Noch eine Geschichte mit Happy End: die Karriere von Isaac Nabwana, der in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, aufwuchs und heute Action­filme dreht. NEON-Autor Alard von Kittlitz besuchte ihn beim Dreh in einem Slum. Das Büro des Reporters ziert seitdem ein Poster des ugan­di­schen Actionfilms »Tiger Mafia«.

Seid endlich stolz auf mich! Warum wir uns als Erwachsene noch immer nach der Anerkennung unserer Eltern sehnen

Die 3D-Bilder von Phil Herold würde sich NEON-Textchef Tobias Moor­stedt eher nicht aufhängen. Sind ihm zu kitschig. Vom Menschen Phil ­Herold war er aber fasziniert: Er be­gleitete den Künstler, der eine ­unheilbare Muskellähmung hat, trotz­­dem mit Prominenten wie Snoop Dogg auf Tour geht und als Motivations­trainer arbeitet, über ein Jahr lang.

Matt Rota hatte in dieser Ausgabe die schwierige Aufgabe, ein Unglück, das sich in Portugal zugetragen hat, zu bebildern. Eine Riesenwelle tötete an einem Strand sechs Studenten. Autor Felix Hutt ­recherchierte, ob es sich in Wahrheit um ein Aufnahmeritual einer Studentenverbindung handelte.

An Sebastian Schwamm kommt man nächstes Jahr nicht vorbei: Er hat das Cover unseres »Unnützes Wissen«-Kalenders illustriert (Heyne, 11,99 Euro). Wir wünschen für 2015 alles Gute! Egal, was kommt: Wir bleiben Euch treu.

Liebe Grüße, Eure NEON-Redaktion

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.