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Magazin: NEON #12/2014

Liebe Leserinnen und Leser,

während ihrer Recherche zur Titelgeschichte »Erst mal für immer« las Lena Steeg aktuelle Studien, Aufsätze und Bücher, die alle versuchen, zu erklären, weshalb die romantische Liebe in der Moderne zum Scheitern verurteilt ist. Die NEON-Autorin lehnt diese Haltung ab und empfiehlt mehr Nüchternheit in der Debatte. Ihren eigenen Text betrachtet sie als Protest gegen das, was sie als Liebeshysterie empfindet. Letztlich ist es ihrer Meinung nach einfach: Romantik ist ein Grundrecht. Und um es einfordern zu können, muss man eigentlich nur eins tun: die Liebe ernst nehmen, ohne sie dabei zur Wissenschaft zu machen.

Als Aufruf zur Vernunft sieht auch Alard von Kittlitz seine Geschichte über eine neue Islamfeindlichkeit, die angesichts von IS-Gewalt populärer wird. Der NEON-Autor verbrachte seinen Sommerurlaub auf einer Insel vor Mosambik, die nur von Muslimen bewohnt wird. Die Menschen dort kamen ihm fröhlich und frei vor und gingen freitags eben in die Moschee. Von diesem Islam wird viel zu wenig geredet, findet er.

Die wildeste Recherche dieser Ausgabe erlebte NEON-Redakteurin Judith Liere. Sie begann allerdings eher verhalten: Bei ihrem ersten Stockcar-Rennen fuhr Liere aus Angst so zaghaft an,
dass der Rennsprecher fassungslos über die Lautsprecher kommentierte: »Was macht denn die Judith da?! Wie fährt die denn?«

Erst mal für immer: Du hast Angst, deine Liebe niemals zu finden? Musst du nicht. Du musst nur dein Leben ändern

Souveräner verhielt sie sich vor Gericht. Ebenfalls für diese Ausgabe begleitete Liere einen Prozess um einen Mord auf einem Reiterhof. Ein Kriminalfall, den man auch aufgrund der Illustrationen von Benjamin Güdel nicht vergisst.

Gecheckt hat auch diesen Artikel die gewissenhafte und stets aufmerksame Melanie Moenig: Sie überprüft alle Fakten in NEON. Danke, Melanie!

Die alternativen Bäume in unserem Weihnachtsspezial betreute Anja Kellner. Hier könnt Ihr Fotos Eurer Weihnachtsbäume einschicken. Zu gewinnen: ein Geschenkpaket, liebevoll zusammengestellt von unserer Moderedaktion.

Liebe Grüße, Eure NEON-Redaktion

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(