HOME

Alle irre!: Haben wir einen Erziehungsauftrag für Menschen, die wir verlassen?

Eine Freundschaft erübrigt sich, eine Beziehung bricht ab. Trennung. Als wäre Selbstoptimierung nicht schon Stress genug - hat man auch noch die Pflicht, den anderen in optimiertem Zustand weiterzureichen?

Von Lena Steeg

Ein Paar kurz vor der Trennung

Manche Mitmenschen können verdammt nervig sein. Sollte man sie darauf ansprechen oder sie lieber unwissend hinter sich lassen? Oder gar Trennung?

Als die Kollegin aus dem Urlaub zurückkehrt, wirkt sie erschöpft. "Viel gefeiert?", frage ich. Das Gegenteil sei der Fall gewesen, sagt sie und erzählt mir diese Geschichte:

Am Flughafen, gleich nach der Rückkehr, habe sie eine Freundschaft innerlich beerdigt. Weil es nicht mehr auszuhalten gewesen sei. Als sie Stefan kennenlernte, hatte sie sein ständiges Meckern noch als Verbündungsmove interpretiert. Wir gegen den Rest der Welt. Und der Rest der Welt - Stefan nahm diese Strategie ernst - war tatsächlich: der Rest der Welt. Die Tanzschullehrerin, die Nachbarn, gemeinsame Bekannte, ganz generell auch die Branche, in der die beiden arbeiten.

Ständig beleidigt

"Ich bin gerade beleidigt mit" - Stefans Gesprächseinstiege hatten eine eigenwillige Grammatik, aber Konstanz. Jedes Treffen begann mit einer Tirade. Meiner Kollegin machte seine Allround-Wut nicht viel aus. Sie begriff sie als Spleen, zog ihn damit auf und bestellte sich einfach noch einen Drink. Bis sie eben in diesen Urlaub fuhren. Sieben Tage Rom. Sieben Tage Betroffenenperspektive auf dem Beifahrersitz, im Flugzeug, am Pool, selbst bei einer Stadtführung musste Stefan wieder beleidigt sein MIT etwas. Nach drei Tagen war sie so genervt, dass sie sich nach Hause sehnte. Er merkte, dass etwas nicht stimmte. Aber auch dafür gab es natürlich eine wunderbare Lösung: Er war nun beleidigt mit ihr, ohne sich, all ihren Anspielungen und Hinweisen zum Trotz, dafür zu interessieren, wie es dazu gekommen sein konnte.

"Ist es mein Job, ihn aus dieser Opferecke zu zerren?"

Jetzt frage sie sich, ob sie ihm nicht eine Mail schreiben und ihm erklären solle, wieso dieses Dauer-Eingeschnapptsein unerträglich ist. "Aber muss ich das überhaupt tun? Ist es mein Job, ihn aus dieser Opferecke zu zerren? Liegt es echt in meiner Verantwortung, ihm zu sagen, welche Verhaltensweisen er sich selbst und künftigen Freundschaften zuliebe besser mal überdenken sollte?" Während sie sich weiter in Rage redet, muss ich an den Begriff des ökologischen Fußabdrucks denken und daran, dass sie dieses Prinzip gerade auf ihre Privatbeziehungen anwendet. 

Die Welt, die man vorfindet, in einem gleichwertigen, optimalerweise sogar noch besseren Zustand zu verlassen. Klar, wieso sollte das nicht auch in Bezug auf Menschen ein Hauptziel sein? Serielle Monogamie gibt es ja nicht nur in Beziehungen, auch Freundschaften werden geschlossen und wieder gelöst. Man reicht sich eigentlich sein Leben lang gegenseitig weiter, und wäre es da nicht toll, wenn jeder den anderen bei dieser Gelegenheit ein wenig optimieren würde?


Trennung heißt auch: "Wir haben keinen Erziehungsauftrag füreinander"

Der Mensch als wandelnde Biografie mit Fußnoten, Anmerkungen all jener, die den Text, der wir sind, aus Rezipientenperspektive bewerten: hier lieber ein Charakterkapitel überspringen, dort schneller zum Punkt kommen, weiter hinten etwas gelassener werden. Könnte helfen. Der einzige Haken daran ist, dass wir kein öffentliches Google-Docs-Dokument sind. Jeder editiert seine Autobiografie selbst und wird also nur Kommentare von Menschen aufnehmen, die er mag oder deren Urteil ihm wichtig ist.

Für den, der warnende Randbemerkungen ans Leben eines Zurückgelassenen schreiben möchte, gilt also: Lass es lieber. Wir haben keinen Erziehungsauftrag füreinander. Wollen wir ihn doch geltend machen, geht das vermutlich nur auf die Weise, auf die auch Eltern ihre Kinder zu formen versuchen: bei aller Kritik mit einem grundsätzlich wohlwollenden, liebevollen Blick. Wer den nicht mehr hat für den anderen, kann sich jeden Verbesserungsvorschlag sparen.


CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.