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Nostalgie: Studienzeit, ich vermisse dich! Eine Liebeserklärung

Unsere Autorin hat nach sieben Jahren ihre alte Studentenstadt wieder besucht. Und wurde schon beim Anblick der Uni-Bib sentimental. Eine Hommage an das Studentenleben.

Studenten

Ach wie schön war das Studentenleben! Seufz.

Spätestens, als ich mich vor der grauen Briefkastenwand für ein Selfie positioniere, merke ich selbst: Jetzt übertreib ich es wirklich! Den halben Tag bin ich mit Freunden durch meine alte Unistadt wie durch ein Museum flaniert, habe Seminarräume fotografiert und sentimental über die Schließfächer der Uni-Bib gestrichen. Sogar der Anblick meines alten Supermarkts hat mich in Erinnerungen schwelgen lassen. Jetzt hatte ich alle überredet, einen 20-Minuten-Marsch zu machen, raus zu der Wohnsiedlung, in der meine erste WG lag.

Die Briefkästen sind noch da - nur die Namen sind andere. Fast jedenfalls. Denn die ältere Frau, die unter unserer Mädels-WG wohnte und regelmäßig mit der Polizei drohte, sobald nach 23 Uhr auch nur das Radio lief, schaut tatsächlich gerade zur Tür raus. In meiner nostalgischen Stimmung freue ich mich sogar über dieses grimmige Gesicht. Dabei muss sie sich nicht sorgen: Ich komme nicht zurück. Meine Studienzeit ist schon sieben Jahre her und ich bin glücklich im Beruf angekommen. Trotzdem packt mich manchmal die Sehnsucht nach dem Studentenleben.

Zwischen Bafög-Schulden und Prüfungsstress fand ich Luxus

Klar, das Geld war knapp, die Prüfungsphasen stressig und Zukunftsängste kannte ich auch. Dazu unbezahlte Praktika, Bafög-Schulden, das obligatorische Kellnern - doch wenn ich ehrlich bin, wusste ich schon damals, dass die Studienzeit ein Geschenk ist.

Nie wieder im Leben hat man vermutlich so viele Freiheiten wie im Studium. Jedes Semester durfte ich mich nach Lust und Laune für die Themen einschreiben, die ich spannend fand. Oft sogar fächerübergreifende Klassen besuchen oder aus Spaß eine neue Fremdsprache lernen - alles fast für umsonst. Dazu waren im Idealfall jeden Tag Menschen um mich herum, die sich für ähnliche Dinge interessierten. Und weil die meisten viel Zeit hatten, hatte auch fast jeder ein eigenes Projekt am Laufen - ob das nun die Organisation einer Demo oder der nächsten Motto-Party war. Ausprobieren, neu machen, verwerfen, kritisieren, dazu lernen - und alles ohne Druck von Chef oder Familie. Das ist Luxus, den nicht jeder erleben darf, und für den ich sehr dankbar bin.

Abends rufe ich beschwingt eine Schnaps-Runde aus und bestelle - genau wie früher - Wodka mit Brause. Schon beim Anblick des Tütchens mit Waldmeistergeschmack muss ich mich schütteln. Manche Dinge sollten eben doch in der Vergangenheit bleiben.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.