HOME

Großbritannien: Vier Tage Orgasmus-Urlaub – warum eine Sex-Spielzeugfirma davon profitiert

Mitarbeiter einer Sex-Spielzeugfirma in Großbritannien können sich freuen: Sie bekommen jedes Jahr Extra-Urlaub für die "Selbstliebe", denn Orgasmen würden produktiver machen. Nun fordert die Firma, dass diese Ferientage landesweit eingeführt werden.

Sex-Spielzeughersteller will vier Tage "Orgasmus-Urlaub" einführen

Sex-Spielzeughersteller will vier Tage "Orgasmus-Urlaub" einführen

Getty Images

Zugegeben, es klingt etwas irre, was der britische Sex-Spielzeughersteller Lelo UK da gerade macht. Die Firma gibt jedem Mitarbeiter vier zusätzliche Urlaubstage für die "Selbstliebe", berichten britische Medien. Die Angestellten sollen die Tage für sexuelle Erfüllung nutzen, so die Firma.

Vier Urlaubstage für Sex? Eine gelungene PR-Strategie, sicherlich. Allerdings hat die Firma vorab untersuchen lassen, welchen Einfluss ein sexuell erfülltes Leben auf Mitarbeiter hat. Das Ergebnis: Sex erhöht die Zufriedenheit, senkt das Stress-Level und erhöht somit gleichermaßen die Produktivität. In einer Studie, die von der Firma beauftragt wurde, gaben von den insgesamt 2000 Befragten knapp vier von fünf Briten an, dass sie sich nach einem Orgasmus deutlich weniger gestresst fühlten und glücklicher waren. Und: Fast zwei Drittel gaben an, dass sie am nächsten Tag produktiver am Arbeitsplatz gewesen seien. 

Das britische Bruttoinlandsprodukt könnte jährlich um 90 Milliarden Pfund steigen, wenn die Mitarbeiter produktiver wären. "Wir wissen, dass das sexuelle Wohlbefinden genauso wichtig ist wie der Ausgleich von körperlicher und geistiger Gesundheit", sagte Rachael Nsofor, Sprecherin von Lelo zur "Daily Mail". Die Firma hofft nun, dass die Idee landesweit ausgerollt wird und auch andere Firma mitmachen und ihre Angestellten mit Extra-Urlaub versorgen. Bislang ist die britische Firma weltweit das erste Unternehmen, das Mitarbeiter für Sex nach Hause schickt.

Sex-Kampagne in Dänemark

Es ist nicht die erste etwas schräge Sex-Idee. So sorgte das dänische Fernsehen vor einigen Jahren für Aufsehen, als es mit einer Kampagne für mehr Engagement in Dänemarks Betten warb. Hintergrund waren die schwachen Geburtenzahlen. Mit dem Slogan "Knald for Danmark", also "Knattern für Dänemark" stellten sie das Thema Sex in den Mittelpunkt. Mit einem überraschenden Erfolg: Rund 10 Monate nach Ausstrahlung der Sendung stieg die Geburtenrate sprunghaft an, ein Plus von 14 Prozent konnte verbucht werden. 

Darsteller, Kameramann, Regisseur : Geheimnisse der Porno-Industrie: Das verdienen Sexfilm-Darsteller und Co.
Porno: Was Produktionsassistenten verdienen

Wer als Produktionsassistent bei einem Pornodreh dabei ist, erhält durchschnittlich 100 bis 250 Dollar pro Tag, berichtet "CNBC".

kg
Themen in diesem Artikel