HOME

Rede beim Loveloud-Festival: Apple-Chef Tim Cook macht der LGBTQ+-Community mit seinen eigenen Erfahrungen Mut

Mit seiner Rede beim Loveloud-Festival hat Apple-Chef Tim Cook mächtig Eindruck bei der LGBT+-Gemeinde geschindet. Unter anderem preiste er die Bedeutung der Community für den Rest der Welt.

Tim Cook

Tim Cook hat mit einer kurzen Ansprache auf dem Loveloud-Festival für Aufsehen gesorgt

Tim Cook hat beim LGBTQ+-Festival Loveloud in Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah mit einer kurzen Ansprache für Begeisterung gesorgt. Der Apple-Chef, der sich selbst vor vier Jahren öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt hat, preiste als einer der Hauptredner der Veranstaltung die Bedeutung, die die LGBTQ+-Community in unserer heutigen Zeit für die ganze Welt habe.

"Ihr seid ein Geschenk für die Welt, ein einzigartiges und spezielles Geschenk, genau so wie Ihr seid", sagte Cook. "Euer Leben bedeutet etwas." Es breche ihm das Herz zu sehen, das junge Menschen kämpfen würden, um sich an eine Gesellschaft oder ihre Familie anzupassen, während diese sie nicht akzeptieren.

Tim Cook: "Aus der Nacht wird der Tag"

"Normal ist vielleicht das schlimmste Wort, das es gibt", so Cook weiter. Menschen seien nicht dafür gemacht, das Gleiche zu fühlen und zu denken, seien nicht dafür gemacht, gleich zu sein. Manchmal könne das Leben "dunkel und schwer" werden und geradezu unerträglich, er kenne das selbst nur zu gut: "Doch aus der Nacht wird der Tag und aus der Dunkelheit immer das Licht."

Es gehe nur darum, sich zu sich selbst zu bekennen. So würde sich auch die Haltung der anderen verändern. Denn eins steht für Cook außer Frage, wie seine vierminütige Rede an die Community durchaus eindrucksvoll belegt: "Nichts ist falsch mit euch."

Live im "Steve Jobs Theater": Sehen Sie hier live die ersten Eindrücke vom Apple Campus
tim
Themen in diesem Artikel