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Silicon Valley: Mit diesem Plakat bekam ein Obdachloser ein Jobangebot von Netflix

Eigentlich wollte der US-Amerikaner David Casarez im Silicon Valley durchstarten. Er zog in die wohl bedeutendste Region der IT-Branche, mit dem Traum, ein Start-up zu gründen. Ein Jahr später ist er plötzlich obdachlos. Mit einer außergewöhnlichen Idee versuchte er jetzt aber, einen Job zu finden – mit Erfolg.

Silicon Valley: Mit diesem Plakat bekam ein Obdachloser 200 Jobangebote

Mit diesem Plakat stand der Obdachlose David Casarez auf einer Verkehrsinsel im Silicon Vallay

Das Silicon Valley im US-Bundesstaat Kalifornien gilt als Mekka der IT-und High-Tech-Industrie. Unternehmen wie Facebook, Google, Apple oder Amazon haben dort ihren Sitz. Wer es in der Technologie-Branche weit bringen will, muss es an diesem Ort schaffen. David Casarez gehört zu denen, die das unbedingt wollten. Deshalb zog er im September 2017 in die Bay Area. Sein Traum: ein Start-up gründen. "Wenn du in der Liga der Großen mitspielen willst, musst du hier sein", sagte er dem US-Fernsehsender NBC.

Doch der 26-Jährige unterschätzte die Lebenshaltungskosten in der Region (laut der amerikanischen Tageszeitung "The Mercury News" kostet eine Einzimmer-Wohnung mittlerweile durchschnittlich 1800 Euro) und wie schwer es ist, an einen Job zu kommen. Zunächst lebte er noch in seinem Wagen, bis er sich selbst das nicht mehr leisten konnte und auf der Straße landete. Eine außergewöhnliche Idee half ihm jetzt, Aufmerksamkeit zu bekommen.

Das Silicon Valley. Ein Plakat. Ein Tweet. Ein neuer Job?

Mit einem selbstgebastelten Plakat stellte er sich auf eine Verkehrsinsel in Mountain View. Darauf zu lesen: "Obdachlos – hungrig nach Erfolg. Nimm einen Lebenslauf mit". Damit fiel Casarez Jasmine Scofield auf. Die Frau machte ein Foto von ihm und seinem Lebenslauf und teilte beides auf Twitter: "Heute habe ich diesen Obdachlosen gesehen, der anstatt nach Geld darum bat, seinen Lebenslauf mitzunehmen. Wenn jemand im Silicon Valley ihm helfen könnte, wäre das toll", schrieb sie.

Die Reaktionen darauf sind unfassbar: Die Bilder gehen viral, sie werden über 132.000 Mal retweetet und über 210.000 Mal geliket. Viele können sich in die Situation des jungen Mannes hineinversetzen. "Das Silicon Valley ist ein zweischneidiges Schwert. Während es vielen geholfen hat, erfolgreich zu werden, haben es auch viele andere schwer, zu überleben", schreibt ein User.

"Google, Netflix, LinkedIn und viele mehr haben sich gemeldet"

Für Casarez könnte das Silicon Valley nun vielleicht doch noch helfen, erfolgreich zu werden. "Google, Netflix, LinkedIn und viele andere Unternehmen haben sich bereits gemeldet", schrieb Scofield am Samstagmorgen unter ihren Tweet. Anscheinend hat sich der Aufwand von Casarez gelohnt. Hoffen wir einmal, dass er jetzt auch einen Job bekommt.

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rpw
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(