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Instagram: 71-jähriger norwegischer Politiker protestiert gegen Kreuzfahrtschiffe – nackt

Ein norwegischer Politiker hat es nicht gern, wenn seine Aussicht auf den Fjord gestört wird. Er findet eine effektive Möglichkeit des Protests: sich nackt fotografieren lassen und das Bild auf Instagram posten.

Screenshot von dem Instgram post, auf dem ein Mann nackt steht

Svein Opdal hat genug von Kreuzfahrtschiffen – und teilt das auf Instagram

Kreuzfahrtschiffe sind bei Anwohnern heimgesuchter Orte selten beliebt: Luftverschmutzung und die optische Störung der friedlichen Stille sind das eine Problem, Touristenmassen das andere. Dieser Ansicht ist auch der Politiker Svein Ingvald Opdal, der Mitglied der Umweltpartei Die Grünen in Norwegen ist und seinen Urlaub an einem Fjord in dem Örtchen Olden verbracht hat. 

Er erzählte dem norwegischen Online-Magazin "NRK": "Es kamen andauernd Kreuzfahrtschiffe vorbei. [...] Als ich am Sonntagmorgen auf die Toilette gehen wollte, waren schon wieder zwei neue da. [...] Daraufhin bat ich meine Frau, ein Foto zu machen und habe es auf Instagram und Facebook geteilt. Insgesamt waren es 11.000 Leute, die an einem Tag auf Kreuzfahrtschiffen angekommen sind."

Opdal hat sich extra diesen Tag ausgesucht, um sein Bild zu posten, denn laut Angaben der "NRK" war es der meist besuchte Tag des Jahres in dem kleinen Örtchen. 

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I protest!

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"Ich hab einfach darauf reagiert, wie die Kreuzfahrt-Touristen die Landschaft und die heimische Gemeinschaft ausnutzen." Damit hat sich Opdal einem Problem gewidmet, das viele Gemeinden ertragen müssen, die von Kreuzfahrtschiffen heimgesucht werden. 

Auch Venezier protestieren gegen Kreuzfahrtschiffe

Die massive Luftverschmutzung und das Abladen von tausenden Touristen ist besonders auch in Venedig ein Problem, die historischen Bauten der Stadt leiden darunter. Der starke Touristenandrang führte letztendlich zu einer Referendums-Anfrage, um Kreuzfahrtschiffe von dem Hafen Venedigs fernzuhalten. Es ist jedoch nicht klar, ob dieser Bann in Kraft treten wird, da die Industrie auch tausende Jobs bereitstellt.

Die Deutschen sind ein großer Teil des Problems

Laut Statista sind die Deutschen in einer zuletzt 2016 veröffentlichten Statistik an dritter Stelle jener Nationen, die in dem Jahr auf Kreuzfahrten waren. Die zwei Millionen Menschen aus Deutschland werden nur noch von China (2,1 Millionen) und den USA (115 Millionen) getoppt.

Vor New York: Passagier filmt: Kreuzfahrtschiff wird von Bombenzyklon erfasst
jpb
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.