HOME

Florida: Frau in Weinladen verhaftet, weil sie betrunken "Dirty Dancing" tanzte

Was wie ein ziemlich witziger Abend klingt, brachte eine Frau in Florida hinter schwedische Gardinen: Beim angeschickerten Weinshopping mit einer Freundin kam sie auf die grandiose Idee, ihre Lieblingsszene aus "Dirty Dancing" nachzutanzen. 

"Dirty Dancing" und ein Raum voller Glasflaschen

"Dirty Dancing" und ein Raum voller Glasflaschen? Könnte gefährlich werden.

Getty Images

Diese Meldung ist definitiv eine unserer liebsten der letzten Wochen! Eine Frau in Martin County im US-Bundesstaat Florida wurde verhaftet, nachdem sie betrunken in einem Weingeschäft darauf bestanden hatte, eine Szene aus "Dirty Dancing" nachzuspielen. Kein Mist.

Cindy Barrientos

Cindy Barrientos wollte doch nur die Time Of Her Life haben …

Die 24-jährige Cindy Barrientos und eine Freundin waren gemeinsam in einem Weingeschäft namens "Total Wine & More", als sie auf die grandiose Idee kamen, ihre Lieblingsszene aus dem Filmklassiker mit Patrick Swayze und Jennifer Grey nachzuspielen – zwischen den Flaschen. Das erzählte der Manager des Geschäfts der US-Medienseite "TCPalm"

Um welche Szene genau es sich hierbei handelte ist zwar nicht klar, aber ich denke, jeder von uns, der den Film gesehen hat und schon mal betrunken und leichtsinnig war, kann sich ziemlich gut vorstellen, welche es war – und wieso das in einem Raum voller Glasflaschen möglicherweise keine besonders gute Idee ist.

Von "Dirty Dancing" in die Dirty Gefängniszelle

Dann hätten die beiden Frauen versucht, Alkohol zu kaufen, da sie ganz offensichtlich für ihren eigenen Geschmack noch nicht betrunken genug waren. Laut Manager habe er ihnen den Service verweigert und sie gebeten, sein Geschäft zu verlassen. Das hätten die Damen allerdings nicht einfach so hingenommen und hätten versucht, sich noch einmal Zutritt zu verschaffen. Vielleicht waren sie noch nicht fertig mit ihrer Choreo …

Daraufhin hätte man die Polizei gerufen, die eine völlig betrunkene Barrientos verhaftet und ins nächstgelegene Gefängnis gebracht habe. Wie lange die begeisterte Tänzerin dort ausharren musste, bis man sie wieder auf die Menschheit losließ, ist unklar, aber eines ist sicher: die Time Of Her Life hatte sie vermutlich nicht …

"Herr der Ringe", "Star Wars" und Co.: Diese hanebüchenen Fehler schafften es auf die Leinwand

  

jgs
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?